Das beste Essen in Südostasien – Reiseblogger berichten und schwärmen

Es gibt Gerichte, die bleiben beim Reisen im Kopf. Solche, die man am liebsten sofort zuhause nachkochen möchte. Meist schmeckt das Gericht aber im Ursprungsland am besten. Dies ist aber kein Grund nicht in Erinnerungen zu schwelgen.

Das beste Essen in Südostasien? Gibt es das überhaupt? Eine Region die so von Vielfalt geprägt ist, verdient es auch verschiedene Meinungen zu bekommen.

Hier verraten dir 14 Reiseblogger, welche Gerichte auf dem Streifzug durch Südostasien unvergessen sind. Achtung: Dafür, dass du gleich auf deine Tastatur sabbern wirst, übernehme ich keine Verantwortung.

Das beste Essen in Südostasien

Der thailändische Klassiker: Pad Thai

Das beste Essen in Südostasien
Das beste Pad Thai meiner Reise habe ich auf dem Khlong Lat Mayom Floating Market in Bangkok gegessen

Wenn es etwas gibt, das mich aus den Socken Haut, dann ist es normalerweise ein gut gemachtes Gericht mit einer ausgewogenen Balance von süß, scharf und salzig. Was mich aber in den Himmel katapultiert ist ein Gericht, dass verschiedene Konsistenzen, Geschmäcker und Zutaten vereint.

Gekrönt von Leichtigkeit, von Backpackern und auch betuchteren Touristen gleichermaßen beliebt ist das einfache Gericht Pad Thai (Thai: ผัดไทย). Hierbei handelt es sich um Reisbandnudeln mit verquirlten Eiern, einem Spritzer Fischsauce sowie Tamarindenpaste, gehackten Knoblauchzehen, Chilipulver, Mungbohnensprossen, kleine getrocknete Krabben, Tofu und wahlweise Fleisch oder Meeresfrüchte.

Perfektioniert wird Pad Thai mit zerstoßenen Erdnüssen, Korianderblättern, einem Stück Limette und ein paar Frühlingszwiebeln. Alles zusammen ergibt eine Ansammlung der verschiedensten Aromen.

Bei einem Gang durch Thailands Straßen, wird dir auffallen, wie viele Straßenhändler das Gericht zubereiten. Alle paar Meter schlägt dir wieder der Geruch von Pad Thai entgegen. Das Gericht schmeckt immer anders und hat dann einen anderen Schwerpunkt. Mal ist es süßer, mal schärfer oder bitterer.

Um die beste Kombination für dich zu finden, solltest du einfach mal ausprobieren. Auf den Tischen gibt es immer Chilipulver, sauer eingelegten Chillistücken, Fischsauce und Zucker zum nachwürzen.

Das bin ich, Jessica von Yummy Travel:

Auf meinem Blog findest du allerhand kulinarischer Erfahrungen, die dir das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Ich bin ein Genussmensch und lerne die Kultur am liebsten durch das Essen kennen. Schau mal bei meinen anderen kulinarischen Artikeln zum besten Essen im asiatischen räum vorbei:

Fruchtig, feuriger Som Tam Salat aus Thailand

Das beste Essen in Südostasien
Som Tam geht immer, ein leckeres und leichtes Street Food

Som Tam Thai! Ein Salat, der die Geschmacksknospen zum explodieren bringt und zu unseren absoluten Lieblingsgerichte  der südostasiatischen Küche gehört!

Ursprünglich aus Laos stammend, wurde Som Tam von Einwanderern zuerst in den Nordosten Thailands und nach Bangkok gebracht. Heute ist das Gericht in verschiedenen regionalen Varianten im ganzen Land verbreitet und Som Tam ist überall in Thailand der beliebteste Salat überhaupt. Auch uns hat der erfrischende, scharfe Salat direkt beim ersten Bissen als große Liebhaber gewonnen.

Wir werden daher nie vergessen, wie und wo wir ihn das erste Mal verkostet haben: im Halbdunkeln standen wir vor dem kleinen Stand mit den bunten Plastikstühlen auf dem Food-Market eines kleinen Dorfes in Thailand’s nordöstlicher Provinz Isaan. Wir waren neugierig, welche Köstlichkeit die lange Schlange vor dem Stand verursachte. Mit Zeichensprache bedeuteten wir dem freundlich lächelnden Thailänder, dass wir auch gerne eine Portion dieses “was-auch-immer” haben möchten.

Vor unseren Augen bereitete er daraufhin aus knackfrischen Zutaten und mit flinken Handgriffen unseren ersten Som Tam Thai zu: Mit einer großen Machete hackte er Streifen aus der Frucht der grünen Papaya und zerkleinerte diese zusammen mit Chilis, Limetten und gehackten Erdnüssen mithilfe von Mörser und Stößel.

Dann gab er unter stetigem Stampfen mit dem Stößel Gurkenstreifen, Stangenbohnen und thailändische Tomaten hinzu. Zum Abschluss wurden getrocknete Krabben untergemischt. Wir waren skeptisch. Doch nur bis zum ersten Bissen: Mit etwas Fischsauce gewürzt und als Sahnehäubche obendrauf frischer Koriander – ergab das Ganze ein unwiderstehlich scharfes Geschmacksfeuerwerk!

Wir konnten gar nicht genug von diesem leckeren Salat kriegen und bestellten direkt noch eine zweite…und dritte… Portion hinterher!

Je nach Geschmack und Region werden statt der getrockneten Krabben auch fermentierte Fischstücke hinzugegeben. Egal, welche Variante wir bisher versucht haben – sie alle schmecken ausgesprochen köstlich.

PS: Nur in Kambodscha ist beim ersten Bissen in diesen köstlichen Salat Vorsicht geboten. Denn hier finden sich gerne schon mal panzerige Kleintiere in dieser Köstlichkeit versteckt…

Das sind Travel the world with us!:

Sabine & Uli und reisen nur mit Rucksack und mit dem Plan, nicht im voraus zu planen, seit mehr als 3 Jahren um die Welt. Im Gepäck haben sie dabei immer eine große Portion Neugier, Erlebnishunger und Interesse an allem Fremden und Exotischem. Auf Travel the world with us! erzählen sie von den Abenteuern und ganz besonderen Momenten ihren großen Reise um die Erde und geben persönliche Reisetipps, die in keinem Reiseführer stehen.

Noch mehr Som Tam Liebe

Das beste Essen in Südostasien
Noch mehr Som Tam Liebe, das Gericht kann aber auch süchtig machen

Unser kulinarisches Highlight ist der unfassbar gute Som Tam Salat aus Thailand. Hierbei handelt es sich um einen Salat aus der grünen Papaya. Die beliebteste Version ist „Som Tam Thai“ mit Knoblauch, Chili, Palmzucker, gerösteten Erdnüsse, Fischsauce, Limettensaft, Tomate und kleinen getrockneten Mini Shrimps.

Wer diesen Salat einmal probiert hat, wird ihn immer wieder essen, denn diese Geschmacksexplosion aus süß, salzig und scharf ist einfach unnachahmlich gut. Für uns ist es auf jeden Fall das geschmackliche Highlight in SOA und bei einem Thailand-Urlaub gehört er mindestens einmal am Tag auf den Tisch.

Tipp: Wer es noch fischiger mag, bestellt ihn als „Som Tam Phooh“. Dann kommen noch fermentierte Krebse hinzu.

Über unseren Karl reist:

Auf ihrem Familienreiseblog Karl reist findet ihr detaillierte Reiseberichte, die zum Mitreisen einladen, Ausflugtipps und viele Infos rund um das Reisen mit Kindern. Gern kochen sie auch unsere liebsten Rezepte aus aller Welt nach und veröffentlichen die Rezepte dazu in ihrem Blog. Und hier sind ihre liebsten Thai Gerichten zu finden.

Köstliche Thoasai aus Malaysia

Das beste Essen in Südostasien
Würzig gefüllte Tosai, ob als Snack oder Hauptmahlzeit eine Geschmacksexplosion

Während unserer knapp fünfmonatigen Indienreise sind die köstlichen Dosas zu meinem absoluten Lieblingsgericht geworden. Ich war überglücklich als ich diese südindischen „Pfannkuchen“ in Malaysia wiederentdeckte. Hier werden sie zwar als Thosai bezeichnet, doch die Zubereitung bleibt die gleiche.

Der dünne, crépeartige Teig aus Linsen und Reis wird auf einer gusseisernen Platte gebacken. Am leckersten ist das Thosai, wenn es außen schön knusprig und angebräunt ist. Traditionell werden zu dem vegetarischen Gericht zwei Schälchen mit Kokosnuss-Chutney und Sambar (einer Soße aus Linsen und Tamarinde) als Dip serviert.

Wenn auch du einmal das köstliche Thosai probieren möchtest, dann wird es zahlreiche Variationen geben, zwischen denen du dich entscheiden musst. Mein absolute Lieblingsvariante ist das typische Masala Thosai, welches mit einer würzigen Kartoffelmasse gefüllt ist. Von einem Thosai wird man allerdings nur selten satt, sodass wir uns danach meist ein zweites bestellt haben. Je nach Appetit gab es bei uns ein weiteres Masala Thosai oder bei weniger Hunger ein Plain Thosai ohne Füllung.

Thosais können nicht zu jeder Tageszeit bestellt werden, da sie vor allem zum Frühstück, aber auch am Abend gegessen werden. Nur zu diesen Zeiten wirst du in den Restaurants eins bekommen. In der Altstadt von Penang sind beispielsweise die Thosais in dem kleinen, vegetarischen Restaurant Sri Ananda Bahwan oberlecker. Bei deiner nächsten Malaysiareise solltest du da unbedingt vorbeischauen!

Gegessen werden die Thosais mit den Händen. Achte jedoch darauf, dass du nur deine rechte Hand zum Essen benutzt. Traditionell wird in Indien die linke Hand ausschließlich für hygienische Zwecke gebraucht und gilt somit als unrein. Auch wenn du dich in einem südasiatischen Land befindest und deine Hände normalerweise anders nutzt, solltest du dich in den indischen Restaurants an diese Regel halten.

Das sind my-road.de:

Bina und Francis sind 2015 mit einer Kamera-Drohne im Gepäck auf eine Weltreise aufgebrochen. Besonders in Asien haben sie sich absolut wohl gefühlt. Auf ihrem Reiseblog my-road.de schreiben sie über die Erlebnisse auf ihren Reisen und geben dir Tipps, was du alles beim Reisen mit einer Drohne beachten musst.

Khao Soi – eine besondere Spezialität aus Nordthailand

Das beste Essen in Südostasien
Knusprig, cremig und unwahrscheinlich lecker – Khao Soi aus dem Norden Thailands

Khao Soi ist die perfekte Symbiose aus allem, was wir an der thailändischen Küche lieben. Die cremige Konsistenz der Suppe, knusprige Nudeln, butterzartes Fleisch, eine ausgewogene Balance der Geschmacksrichtungen scharf, süß, salzig und sauer. Man findet es im Norden Thailands eigentlich überall in guter Qualität, im Gegensatz zu vielen anderen Gerichten und schlecht ist eigentlich nur dann, wenn man es im Süden bestellt – da gehört es einfach nicht hin! Gerade an kühlen Wintermorgen oder –abenden in den Bergen ist Khao Soi ein Must-Have – in Pai wird es in den Wintermonaten ja durchaus mal 10 Grad und kälter.

Das Gericht basiert auf Kokosnussmilch und einer speziellen Currypaste, die vielerorts nach alten Familienrezepten zubereitet wird. Serviert wird es in einer tiefen Schüssel mit gekochten und frittierten gelben Nudeln, Hühnchen- oder Rindfleisch und garniert wird es mit eingelegtem sauren Gemüse sowie frisch gepresstem Limettensaft. Wem es nicht scharf genug ist, es steht immer mit in Öl geröstetes Chillipulver bereit.

Wir sagen es mal so: wenn es nur ein Gericht gäbe, dass wir auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte – die Wahl fiele ganz klar auf Khao Soi!

Das sind die Nesting Nomads:

Große Thailandliebe ist bei Victoria, Chris und Liam von Nesting Nomads angesagt. Der Norden Thailand ist Wahlheimat und Sehnsuchtsort zugleich. Als “alte Hasen” in Thailand haben sie eine Menge Tipps. Darüber berichten sie auf:

Exotische Früchte aus Südostasien

Das beste Essen in Südostasien
Wahre Vitaminbomben, die frischen und hier unbekannteren Früchte Südostasiens

Ja, auch in Deutschland bekommen wir Bananen, Ananas, Mangos und andere exotische Früchte. Aber wer einmal in Südostasien wirklich reifes Obst gegessen hat, fasst Ananas & Co. aus deutschen Supermärkten nicht mehr an! Die besten Früchte findest Du auf den Märkten, wo Berge von Obst darauf warten, verzehrt zu werden. Nicht nur eine Bananensorte steht zur Auswahl, sondern zehn! Die Ananas ist nicht grün wie bei uns, sondern orange und riecht schon von weitem einladend. Hinzu kommen Obstsorten, die Du wahrscheinlich noch nie gesehen hast:

  • Rambutan, die aussehen wie langhaarige Tierchen aus irgendeinem Comic und gleich davonzulaufen scheinen,
  • hellbraune Longan-Stauden mit ihrem harten Kern und dem süß-weichen Fruchtfleisch,
  • Snakefruits mit einer Haut, die aussieht wie die einer Schlange,
  • die säuerliche Mangostin, deren Schale so stark abfärbt, dass es in vielen Hotels verboten ist, sie zu essen,
  • Drachenfrucht, die ähnlich schmeckt wie Kiwi, aber eine viel schönere tiefrote Farbe hat,
  • die dunkelorangefarbene Papaya, die einen Hauch von Kaffee hat und gern zum Frühstück serviert wird,
  • die riesige Jackfruit, aus der einzelne Scheiben zum Verzehr herausgelöst werden,
  • und nicht zuletzt natürlich Durian, eine Frucht, die man liebt oder hasst. Durian riecht nach faulen Eiern und schmeckt nach vergammeltem Käse – mein Ding ist sie nicht. Andere schwören drauf.

Eine der schönsten Erlebnisse in Südostasien ist es für mich daher immer, auf den Markt zu gehen und mich mit exotischen Früchten einzudecken, um sie dann genüsslich nach und nach zu probieren.

Das ist Ferngeweht:

Sabine schreibt auf ihrem Blog Ferngeweht über ihre Reisen in alle Welt – meist in die Natur, immer selbstorganisiert. Die Länder in Südostasien gehören zu ihren Lieblingszielen.

Roti in allen Variationen aus Südostasien

Das beste Essen in Südostasien
Roti – lecker, fluffig und immer eine Sünde wert

Unser Lieblingsessen in Südostasien ist definitiv der Roti. Egal ob Thailand, Sri Lanka, Bali oder Vietnam, dieses Essen hat uns irgendwie durch unsere Reisen in Südostasien begleitet. Es handelt sich bei dem Roti um einen Teigfladen, der hauchdünn ausgebacken wird und wahlweise süß oder herzhaft gefüllt werden kann.

Zum ersten Mal versucht haben wir den Roti in Thailand, hier wird er meist an Garküchen als Nachtisch oder Snack zubereitet. Als Favorit kristallisierte sich bei uns schnell die Kombination Ei mit Banane, übergossen mit Kondensmilch heraus. So süß dass es schon fast Zahnschmerzen bereitet, aber trotzdem so lecker dass es ein perfekter Snack ist.

In Bali haben wir die herzhafte Variante bevorzugt. Entweder ganz ohne Füllung, mit Käse oder Gemüse gefüllt und dazu ein leckeres Curry, eine perfekte Mahlzeit. In dieser Variante haben wir den Roti auch schon in Vietnam kennengelernt.

Ein typisches Gericht in Sri Lanka ist Kottu, eine Rotivariation. Der Roti wird auf einer Eisenplatte zerhackt und wahlweise mit Ei, Gemüse, Käse oder Hühnchen serviert.

Bei dem Roti handelt es sich um ein sehr einfaches Gericht, es gibt aber unzählige Variationen und somit ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das ist Seeyouontheflipside.de:

Sandra und Chris, sind Anfang 30 und berichten auf ihrem Blog www.seeyouontheflipside.de über ihre Individualreisen und Abenteuer. Seit Dezember 2016 sind sie auf einer einjährigen Reise und befinden sich momentan in Taiwan. Ermöglicht wurde ihnen die einjährige Auszeit durch ein Sabbatjahr.

Das Highlight der Khmer-Küche: Amok

Das beste Essen in Südostasien
Amok, ein Fischcurry aus Kambodscha, das seinesgleichen sucht

Denken wir bei dem Wort Amok zuerst an Massenmord, liegen wir damit in Kambodscha auf der falschen Spur. Das typische Gericht fehlt auf keiner Speisekarte und ist zu unserem Lieblingsessen im Land der Khmer geworden.

Amok (mit Betonung auf der zweiten Silbe) ist ein Fischcurry. Verwendet wird meist Fisch aus dem Tonle Sap. Das Curry wird mit cremiger Kokosmilch und einer typischen Würzpaste zubereitet. Die Würzpaste enthält unter anderem Zitronengras, Knoblauch, Kaffir-Limettenblätter, Thai-Ingwer und andere typische Gewürze der Region.

Jeder Koch, jede Köchin hat eine eigene individuelle Mischung entwickelt. Zum Schluss werden die Fischstückchen zugefügt, alles in ein kunstvoll zu einem Körbchen gefaltetes Bananenblatt gefüllt und über Wasserdampf schonend gegart.

Statt mit Fisch wird Amok auch mit Garnelen oder Hühnchen angeboten, sogar vegetarisches Amok mit Tofu haben wir gesehen. Es ist immer mild und schmeckt durch die unterschiedlichen Gewürze auch immer wieder etwas anders.

Wir haben unser eigenes Amok in einem Kochkurs in Battambang zubereitet. Das Falten des Bananenblatt-Körbchens blieb dem Profi vorbehalten, wir füllten unser selbst zubereitetes Fischcurry ein und garnierten es mit einem Stück roten Chilis. Das Auge isst mit!

Das ist 2 on the go:

Gina und Marcus schreiben auf ihrem Blog 2 on the go über individuelle Reisen und richten sich damit besonders an Menschen im mittleren Lebensalter. Neben dem Bericht über ihre Weltreise 2016 gibt es Artikel zu Fernreisen, Kurzreisen, Wandern und viele Tipps rund ums Thema Reisen.

Die Küche Singapurs, Indonesiens und Thailands

Das beste Essen in Südostasien
Die Vielfältigkeit der Küche Südostasiens kennt keine Grenzen

Ich war in den letzten 18 Monaten zweimal in Südostasien. Einmal in Singapur und Indonesien und gerade vor wenigen Wochen in Thailand. Beide Reisen waren Foodtravels und für mich große Herausforderungen, weil ich keinen Reis und keine Nudeln und keine frittierten Speisen essen kann. Somit kann ich kein bestimmtes Gericht benennen.

Aber eines kann ich mit Gewissheit sagen, bei beiden Reisen wurde ich wunderbar verköstigt. Reis und Nudeln wurden mir nicht serviert und ich durfte viel weich gegartes Gemüse und Fisch genießen. Die große Auswahl an Kräutern und Gewürzen haben vieles wettgemacht. Gerade in den kleinen Küchen in Bangkok fanden die Köche und Köchinnen meine Problematik sehr spannend und haben sich besonders bemüht.

In Singapur habe ich vornehmlich in Hotelrestaurants gespeist, was zur Folge hatte, dass mancherorts sogar der Küchenchef persönlich an meinen Tisch kam.

Das ist Claudiaontour:

Claudia lebt in Salzburg und bloggt seit 5 Jahren aus eigener Betroffenheit auf ihrem Foodblog Rezepte für Menschen mit Kau- und Schluckstörungen. Zusätzlich hat sich vor zwei Jahren ein Travel und Lifestyleblog Geschichten von unterwegs dazugesellt

Pho – die Suppe in Vietnam

Das beste Essen in Südostasien
Vietnamesisches Kulturgut – Pho zum Frühstück

Überall und zu jeder Tageszeit löffeln Vietnamesen Pho, mal auf Stühlchen oder im Hocken. Pho ist das Nationalgericht in Vietnam. Im Straßenbild sind oft Menschen zu sehen, die ihre Pho-Suppe genüsslich essen oder fischen mit Essstäbchen die Stücke heraus.

Pho ist traditionell ein Frühstück und fast an jeder Straßenecke zu haben. Doch in den Landstrichen gibt es unterschiedliche Zubereitungen. Während im Norden eher die helle und dezent gewürzte Pho Zuspruch findet, ist es im Süden die kräftigere. Die Fleischknochen werden vor dem Kochen über Holzkohl geröstet und machen so die Suppe würziger.

Neben einer klaren Brühe, die meist aus Rinderknochen gewonnen ist, sind noch Reisnudeln und Gemüse enthalten. Dünne Rindfleischscheiben, die in der heißen Brühe gar ziehen oder Hühnerfleisch gehört zu den Zutaten. Weitere Zutaten sind Zwiebel- oder Lauchringe, Koriandergrün, Minze oder Chilis. Auch Basilikum oder Bohnenkeime sind in der Pho zu finden. In einer Schüssel bekommt man sie gereicht.

Sie ist nahrhaft und durch das Kochen sind eventuelle Bakterien unschädlich gemacht – das gesunde Streetfood.

Das ist Trolley-Tourist:

Trolley-Tourist ist der Reiseblog von Helga. Reisen sind Kontakte und besseres Kennenlernen von Menschen, Kulturen, Länder, Lebensweisen und Landschaften. Sie ist neugierig und beschäftigt sich auf Reisen intensiv mit Land und Leuten.

Gado Gado aus Indonesien

Das beste Essen in Südostasien
Gewagte Mischungen bringt das indonesische Gericht Gado Gado hervor

Wenn ich an die südostasiatische Küche denke, kommen mir unwillkürlich frische und ausgefallene Zutaten und außergewöhnliche Gerichte in den Sinn. Allen voran steht Gado Gado. Ein Gericht, was ich das erste Mal auf Bali probieren durfte.

Es war ein ziemlich heißer Tag als wir in das kleine Restaurant marschierten. Großen Hunger hatte ich nicht und so wollte ich etwas, das nicht allzu schwer im Magen liegt. Für gewöhnlich tut dann ein leichter Salat oder eine Schale Obst ihr Übriges. Aber darauf hatte ich keine Lust. Überhaupt hatte ich keine Lust auf irgendein Gericht, das mir zu diesem Zeitpunkt einfiel.

Nicht wirklich motiviert studierte ich also die übersichtliche Speisekarte des kleinen Restaurants und stolperte über Gado Gado, einer Art Salat mit stellenweise ungewöhnlichen Zutaten.

Neben Spitzkohl, Karotten und Sojasprossen finden sich auch Kartoffeln, Gurken und gekochte Eier darin. Dazu kommen noch Tofu und Tempeh, die das Gericht vor allen Dingen für Vegetarier interessant macht. Übergossen wird dies mit einer warmen Erdnusssauce, weshalb Gado Gado ein Gericht ist, das lauwarm serviert wird.

Häufig werden noch Krabbenchips und / oder eine Schale Reis dazu gereicht.

Gado Gado bedeutet so viel wie ,,Mischmasch” und hat mir an jenem Tag wieder Lust auf neue Gerichte gemacht und die Neugier zur indonesischen Küche geweckt. Mittlerweile gehört Gado Gado zu meinen absoluten Lieblingsgerichten und ist besonders bei warmen Außentemperaturen ideal.

Das ist Kulturtänzer:

Kathi nimmt dich auf Kulturtänzer mit, auf ihre Nah- und Fernreisen, Roadtrips und Städteabenteuer. Sie gibt dir Tipps zum Thema Reisen und verrät dir, in welche Fettnäpfchen sie unterwegs so getreten ist.

Larb Moo, ein typischer thailändischer Fleischsalat

Das beste Essen in Südostasien
Lab Moo gehört zu den klassischen Thai Gerichten und besticht mit seiner Leichtigkeit

Ich stelle dir heute eines meiner Lieblingsgerichte aus Thailand vor, welches ich tagtäglich essen könnte. Beim Gericht handelt es sich um Larb Moo, einem typisch thailändischen Fleischsalat aus dem Nordosten Thailands.

Das Gericht ist bei den meisten Touristen nicht bekannt, doch zählt es zu einem der besten und ist auch sehr einfach selber zuzubereiten. Larb Moo ist eine Art Salat, welcher mit kleingehakten Schweinefleisch und ein wenig Limette, Minze, Koriander, Chili, Frühlingszwiebeln, Zucker und die Thailand übliche Fischsoße zubereitet wird. Natürlich darf auch eine Hand voll Chilis nicht fehlen, denn scharf ist das Gericht allemal.

Möchtest du das Gericht nachkommen, so gib einfach alle Zutaten bis auf das Fleisch in eine Pfanne, lass es stark erhitzen und gibt anschließend das Fleisch dazu und lass es etwas ziehen. Schon ist es fertig zubereitet. Das ganze dauert in der Regel knapp 10 Minuten.

Tipp: Falls du das Gericht in Thailand nicht scharf haben möchtest, dann sage einfach „Mai Ped” (nicht scharf), oder „Ped Mit Noi“ (ein bisschen scharf).

Obwohl die Zubereitung des Gerichts immer dieselbe bleibt, gibt es das Larb in unzähligen Varianten. Larb Moo bedeutet mit Schweinefleisch, Larb Gai mit Hühnchen und dann gibt es noch sehr skurrile Varianten mit Tofu oder auch Leber. Letztendlich bleibt es Geschmacksache, was genau du bevorzugst, meiner Meinung nach schmeckt alles.

Zum Larb dazu wird der landestypische Klebereis (Eng.: Sticky Rice, Thai: Khao Niau) dazu gegessen. Du nimmst den Reis am besten in die Hand, tunkst ihn in die Soße ein und nimmst ein Stück Fleisch mit dazu – Perfekt! Dieses thailändische Gericht ist ein Muss und sollte auf jeden Fall probiert werden.

Das ist OnYourPath.net:

Armin und Marvin von Onyourpath.net sind vor allem in Südostasien viel unterwegs und kennen Thailand wie unsere Westentasche. Doch regelmäßig verschlägt es die beiden auch in andere Teile der Welt – Reiseinfos und Reiseberichte von unseren Abenteuern findest du auf unseren Blog und auf unserer Facebook Seite.

Tempeh Curry aus Indonesien

Das beste Essen in Südostasien
Ein leckeres Tempeh Curry ist nicht nur für Veganer ein Genuss

Meine erste Reise nach Südostasien führte mich letzten Winter nach Bali. Ich habe Bali unter anderem deshalb als Reiseziel gewählt, weil es als Paradies für Veganer gilt. Tatsächlich ist es sehr einfach, auf der indonesischen Insel veganes Essen zu finden.

Mein Lieblingsgericht vor Ort war Tempeh-Curry in diversen Variationen. Tempeh ist ein schnittfestes Produkt aus fermentierten Sojabohnen, das im Gegensatz zu Tofu einen intensiveren Geschmack hat. Tempeh schmeckt leicht nussig und pilzig, sehr eigen – am besten du probierst es einfach selber mal aus!

In den Tempeh-Currys auf Bali findet sich außerdem noch verschiedenes Gemüse, oft Kartoffeln, Möhren und Bambus. Manchmal ist neben Tempeh auch noch Tofu in den Currys enthalten. Typische Gewürze im balinesischen Curry sind Ingwer, Galgant, Kurkuma, Knoblauch, Chili und Zitronengras. In einem Kochkurs während meiner Reise habe ich unter anderem gelernt, wie Tempeh-Curry zubereitet wird, sodass ich mein Lieblingsgericht aus Südostasien auch zu Hause nachkochen kann.

Das ist Reise vegan:

Auf ihrem veganen Reiseblog reise-vegan.de schreibt Natascha über alle Themen rund um das Reisen als Veganerin. Sie berichtet von ihren eigenen Erfahrungen auf Reisen und gibt praktische Tipps zur Reisevorbereitung.

Malaysia und das Sushi Geheimnis

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Sushi gibt’s nicht nur in Japan – auch in Malaysia ist es schmackhaft

Auch Malaysia stand bei uns schon auf dem Programm. Selten haben wir in einem Urlaub so viel und so gut gegessen. Eigentlich war jedes Essen ein Highlight, egal ob Frühstücken auf chinesisch direkt neben einer vielbefahrenen Straße oder Abends im Restaurant beim Taiwanesen oder Inder.

In Malaysia kann man sich ohne Probleme durch alle Länder Asiens futtern. Selten war ein Urlaub so geprägt von fantastischem Essen, wenn wir von Malaysia erzählen, spielt das Essen meist die Hauptrolle, alleine schon deshalb wird unser erster nicht der letzte Besuch gewesen sein.

In Melakka, einem Relikt aus der niederländischen Kolonialzeit mitten in Malaysia waren wir im WaZen. Ein japanisches Restaurant mit Sushi welches einfach göttlich ist. 10 von 10 Punkten, ein Traum der fast auf der Zunge zergeht. Eigentlich auch ein bisschen traurig, wir essen nämlich oft und gerne Sushi, aber so gut werden wir es wohl nirgendwo mehr bekommen.

Das ist Travelingkinder.com:

Bei Julia von www.travelingkinder.com dreht sich alles um kinderfreundliche Reise- und Ausflugsziele.

Das beste Essen in Südostasien? Was ist dein Favorit?

Na, ist dir das Wasser im Mund zusammengelaufen? Hast du ein Gericht, dass dir immer noch im Kopf geblieben ist? Oder möchtest du etwas unbedingt etwas aus Südostasien probieren? Lass es mich doch in den Kommentaren wissen!

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Jessica

Jessica

Hi, schön, dass du hier bist! Ich bin Jessica und habe mein Herz an fremde Kulturen verloren. Mit der Kamera in der Hand erkunde ich die Welt. Ich bin kunstinteressiert, immer unterwegs, süchtig nach Erdnussbutter, guten Burgern, Streetart und Disney-Filmen. Mein Herz habe ich schon lange an meine Heimat - den Ruhrpott, verloren. Begleite mich auf meiner Reise!

2 Kommentare

  • Tolle Reiseerinnerungen, die glasige Augen und einen wässrigen Mund bescheren.
    In Malaysia (Penang) kann ich ohne Roti Bawang mit Parpukari nicht auskommen (Roti mit eingebackenen glasigen Zwiebeln, ohne Ei, dazu Gemüsecurry), am besten in der Jalan Gemas in Georgetown, an einem völlig unscheinbaren Essenstand. Ferner chicken curry, Hokkien Mee, Sambal Fish und das Bittergourd meiner Schwiegermutter. Char Koay Teow nicht zu vergessen.

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