Geheimtipps für Zürich – Insidertipps, Food und Hotels in Zürich

Was will man mehr, als eine Metropole die direkt am Wasser liegt, Blick auf die Alpen hat und einen historischen Altstadtkern? Nichts, außer gute Geheimtipps von Insidern vielleicht. Zürich ist die größte Metropole in der Schweiz. Gerne wird die Stadt auch mal als die junge und moderne Schweiz bezeichnet.

Zürich ist eine multikulturelle junge Stadt, die zum Shoppen einlädt und mit kulinarischen Besonderheiten und einem unerwarteten Nachtleben besticht.

In Zürich findest du über 50 Museen und über 100 Galerien, eine genauso breite Restaurant-Szene und eine Fülle von trendigen Läden und Restaurants. Die Stadt entwickelt sich immer weiter und immer wieder entstehen neu gestaltete Stadtteile.

Zürich Insidertipps für deinen nächsten Trip

Planst du ein Wochenende oder ein paar Tage in Zürich? Dann findest du hier die passenden Insidertipps von mir und anderen begeisterten Reisebloggern für die wundervolle Stadt am Limmat!

Zürich Geheimtipp #1 – Eat Local!

Zürich ist voller Restaurants. Hier kannst du gut essen, lokale Spezialitäten kosten und auch in einem einzigartigen Ambiente speisen. Viele Restaurants haben sich auf Local Food spezialisiert. Hier bekommst du Gerichte mit Lebensmitteln aus der Nähe oder aus eigener Zucht.

Die Stadt zu erleben, heißt auch den authentischen Geschmack zu erkunden. Und wofür ist die Schweiz bekannt? Natürlich für guten Käse. Während deines Besuchs solltest du also mindestens einmal Käsefondue oder Raclette probieren. Meist haben die Restaurants ihre ganz eigenen Mischungen für den Käse.

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Aber Achtung: Das Käsefondue wird traditionell mit Weißwein und Kirschwasser zubereitet. Für den ungeübten Gaumen mag das vielleicht erstmal komisch sein. Aber keine Sorge, das Fondue kannst du dir auch immer in der “alkoholfreien” Variante bestellen.

Übrigens solltest du mal die Weine des Züricher Umlands probieren, denn die sind unter Kennern ein Geheimtipp. Weitere Klassiker die du dir nicht entgehen lassen solltest: Rösti, Zürcher Geschnetzeltes und die mir bis dato unbekannte Wähe. Ein Traum eines Kuchens!

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Meine Restaurantempfehlung: Das AuGust serviert hervorragende Fleischgerichte und wunderbare Trockenfleisch Variationen. Für Eoin authentisches Käsefondue solltest du in den Walliser Keller gehen.

Zürich Geheimtipp #2 – Hotels in Zürich für entspannte Nächte

Wenn du mal so richtig relaxen willst und dennoch die volle Portion der Schweizer Stadt möchtest, dann lege ich dir die Hotels der Hotelkette Sorell Hotels in Zürich ans Herz. In der ganzen Stadt verteilt findest du so das passende Hotel Zürichs ganz nach deinen Vorlieben. Ich habe das Sorell Hotel Seefeld sowie das Sorell Hotel Rütli getestet und kann dir beide uneingeschränkt für einen Städtetrip empfehlen.

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Das Hotel Rütli liegt am Rande der malerischen Zürcher Altstadt und nur einen Steinwurf von der Limmat entfernt. Hier kannst du in einem außergewöhnlichen Flair unweit des Hauptbahnhofs nächtigen. In der Nähe des Hotels in Zürich findest du coole oder auch urige Bars und eine Menge Shoppingmöglichkeiten.

Das Hotel Seefeld liegt in der Nähe der Promenade des malerischen Zürichsees, der nicht nur im Sommer ein beliebter Ausgehspot ist. Innerhalb von 10 Minuten kommst du ins Stadtzentrum von Zürich. Wie wäre es mit einer Rundfahrt auf dem Zürichsee? Die Boote legen unweit des Hotels ab.

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Morgens wirst du in den Sorell Hotels mit einem köstlichen Frühstück in den Tag geschickt. Hier zählt vor allem eins – Klasse statt Masse. Die Zutaten: Regional, Fair und unverwechselbar lecker. Das Brot wird in den eigenen Backstuben produziert, die Marmelade wird selbst hergestellt und man weiß woher die Produkte kommen, wie der Heumilchkäse, der Bauernschinken oder die Freiland Eier.

Links:

Infos zum Sorell Hotel Seefeld

Infos zum Sorell Hotel Rütli

Zürich Geheimtipp #3 – Ausflug zum Rheinfall

Es tobt und rauscht ordentlich laut, wenn die 600.000 Liter Wasser pro Sekunde hinunter prasseln. Genauso, wie ein Wasserfall eben klingt. Dieser ist nicht etwa in den tiefen Wäldern des weitentfernten Amerikas versteckt, sondern tatsächlich in Europa zu finden. Europa oder besser gesagt in der Schweiz.

Ein Wasserfall in Zürich? Ja, fast. Genauer: in Neuhausen. Direkt an der deutsch-schweizer Grenze und das ist wirklich nicht weit weg vom schönen Zürich.

Wer einige Tage in der Stadt verbringt, der sollte sich, so finde ich, die Zeit nehmen, nicht nur Zürich als solches, sondern eben auch das Naturschauspiel im nahem Umland zu erkunden. Immerhin gilt der Rheinfall als einer der größten Wasserfälle Europas. So ein Highlight sollte man nicht verpassen.

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Und das Beste: Der Ausflug ist weder kompliziert noch teuer. Denn von Zürich aus bringen dich die öffentlichen Verkehrsmittel schnell und entspannt zur Station Neuhausen Rheinfall. Die S9 fährt beispielsweise sogar durch, so musst du nicht einmal umsteigen und bist in knapp einer Stunde an deiner Zielstation. Schon nach den ersten Schritten kannst du sie bereits hören, die gewaltigen Wassermassen. Noch ein paar Meter weiter und schon stehst du direkt davor. Ganz ohne Eintritt zu zahlen.

Ein gut ausgebauter Weg bietet dir die Möglichkeit direkt am Wasserfall entlang zu gehen. So kannst du dir das Spektakel in aller Ruhe und aus nächster Nähe anschauen. Wirklich cool.

Meine Empfehlung: plane einen halben Tag für den gesamten Ausflug ein. Dann musst du nicht hetzten und es bleibt sogar noch genug Zeit, um zum Beispiel im Restaurant „Park am Rheinfall“ (http://www.parkamrheinfall.ch/restaurant.html) eine Pause einzulegen, bevor es wieder zurück nach Zürich geht.

PASSENGER X ist der Blog für alle, die das “Hier und Jetzt” genießen und sich trotzdem auch immer nach dem “Woanders” sehnen. Die Autorin Nicole ist gebürtige Berlinerin und versorgt euch regelmäßig mit Insidertipps für die Hauptstadt und Infos rund um ihre Reiseabenteuer.

Zürich Geheimtipp #4- Der Lindenplatz und die Altstadt

Wenn ich „Hidden Places“ und Zürich höre, spukt sofort der Lindenplatz in meinen Gedanken herum. Vom Niederdorf einen Katzensprung entfernt, ist er besonders im Sommer einer meiner liebsten Orte, um sich kurz auszuruhen, Kraft zu tanken und die wundervolle Aussicht zu genießen.

Durch die engen Gässchen der Altstadt, vorbei an süßen kleinen Geschäftchen und Restaurants, über einige Treppenstufen, wartet der Platz etwas erhaben über dem Ufer der Limmat. Im Schatten der alten Lindenbäume findet man meist immer ein Plätzchen auf der kleinen Mauer, die zum Wasser zeigt – der Blick von hier oben auf die gegenüberliegende Seite mit dem Grossmünster, der blau-weißen Tram und die schneebedeckten Gipfel in der Ferne ist wirklich entzückend.

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Die Sonne scheint durch das Froschgrün der Blätter und verwandelt den Platz in einen so gemütlichen und friedvollen Ort. Am anderen Ende steht ein Grüppchen Männer um ein überdimensionales Schachbrett herum – jeder denkt konzentriert unter den Blicken seiner Frau und Freunden über den nächsten Spielzug nach. Hach, hier könnte ich ewig verweilen!

Anna Greta schreibt auf Glutenfreiumdiewelt über das Reisen mit der Autoimmunkrankheit Zöliakie. Neben Tipps für die glutenfreie Ernährung unterwegs in der ganzen Welt gibt erzählt sie auch gerne von ihren „normalen“ Reiseerlebnissen und -geschichten.

Zürich Geheimtipp #5 – Das beste und entspannteste Frühstück in Zürich

Wir fahren nach Zürich. Dieser Satz löst in der Regel nicht nur Begeisterung, sondern auch einiges Stirnrunzeln aus. Denn Zürich ist keine Stadt, die den Geldbeutel schont. Wer eine bezahlbare Unterkunft gefunden hat, dem wird zumindest beim ersten Restaurantgang ein leises Stöhnen entfleuchen.

Ja, der wunderschönen Mini-Metropole eilt ihr Ruf als einer der teuersten Städte Europas voraus. Und wer im Urlaub gerne schlemmt, der muss vorher den Sparstrumpf plündern.

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Aber bevor jetzt an der falschen Stelle gespart wird, sollte der Tag doch zumindest mit einem guten Frühstück beginnen. Oder mit einem Zmorge, wie man in der Schweiz sagt. Das gibt es zum Beispiel im Restaurant Zum Fink. Der nette, gemütliche Gastraum liegt etwas abseits der Haupt-Touristenpfade und dennoch in bester Gesellschaft.

Auf der Josefstraße, hinter dem Hauptbahnhof, tummeln sich so einige kleine Geschäfte, Restaurants und Cafés. Im Finken stehen neben Gipfeli und Brotkörbchen mit Wurst, Lachs und Käse auch das berühmte Bircher Müsli auf der Karte. Schöne Holztische, ruhige Atmosphäre. Im Finken ist es nicht hektisch, das Personal ist aufmerksam und freundlich. Der perfekte Ort für einen gemütlichen Start in Zürich.

Janina schreibt auf Jäger & Sammler über gutes Essen, gemütliche Cafés und kulinarische Wanderrouten – in München, Berlin und überall.  

Zürich Geheimtipp #6 – Wandern auf dem Uetliberg

In die Kategorie Geheimtipp fällt der Hausberg von Zürich per se schon lange nicht. Viel mehr stellt eine Wanderung auf den Gipfel das wahre Erlebnis dar. Da die Mehrheit der Besucher bequem mit der Bahn anreist, begeistern die Wanderwege mit ihrer Einsamkeit und Idylle. Am besten startest du deine kleine Wanderung an der Station Uitikon Waldegg der Uetlibergbahn.

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Mehrere, unterschiedlich schwere Wege bringen dich vorbei an diversen Aussichtspunkten auf die umliegenden Alpen bis zum Gipfel. Oben angelangt lädt die terrassenförmig angelegte Plattform zum Verweilen ein. Der Blick auf Zürich am Ufer des Zürichsee. Ringsherum die Berge und in weiter Ferne schneebedeckte Gipfel. Herrlich.
Meine Eindrücke zur Wanderung auf den Uetliberg habe ich in meinem Artikel näher beschrieben: Vom Uetliberg den besten Blick auf Zürich genießen
 

Dori nimmt dich auf ihrem Blog Dori im Wunderland mit in ihr eigenes Wunderland voller Reisen, Ausflüge in die Natur, Outdoor-Aktivitäten und vieles mehr.

Zürich Geheimtipp #7 – Frau Gerolds Garten & Im Viadukt in Zürich-West

Einer meiner absoluten Lieblingsorte in Zürich ist Frau Gerolds Garten (www.fraugerold.ch). Neben Bahnschienen stapeln sich hier alte, bunte Schiffscontainer und insgesamt fühlt es sich an, als wäre man auf einem Abenteuerspielplatz für Erwachsene.

Auf dem Areal gibt es mehrere Bars, aber dabei hört es nicht auf. Denn was wäre Frau Gerold ohne Garten? In ca. 80 Hochbeeten sowie kleinen und großen Kübeln, Eimern, ja selbst auf Stühlen grünt und blüht es im Frühling und Sommer wie verrückt.

Hier ein kleiner Apfelbaum, da die Heidelbeeren, umzingelt von Kapuzinerkresse, verschiedensten Kräutern und jeder Menge Tomatensorten. Natürlich produziert der Garten noch viel, viel mehr und all das wandert in die schönen Speisen, die in der eigenen Küche zubereitet werden. Hier sitzt man dann in einer der vielen gemütlichen Ecken und verbringt den Mittag, Nachmittag und am besten auch gleich noch den Abend in lauschiger Atmosphäre.

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Ich wollte gar nicht mehr weg. Auch im Winter ist ein Besuch dort eine Option, denn in einem Pavillon werden verschiedene Fondues serviert. Yummy! Du findest Frau Gerolds Garten in der Geroldstraße 23 in Zürich-West.

Nur einen Steinwurf entfernt, befindet sich das „Im Viadukt“ (http://www.im-viadukt.ch). Neben einer schönen Markthalle haben sich unter den Viaduktbögen auch jede Menge kleiner Läden angesiedelt, die zum Beispiel Mode oder Wohnaccessoires verkaufen. Eine empfehlenswerte Anlaufstelle, wenn du eine kleine Shoppingtour einlegen möchtest.

Lu Morgenstern ist Pendlerin zwischen Vollzeitjob, Fernweh und 28 Urlaubstagen im Jahr. An fremden Orten wird sie zum bekennenden Messi, wenn es um Strandgut, Sonnenstrahlen, Glücksmomente und schöne Geschichten geht. Manche davon hält sie in ihrem Reisetagebuch auf www.lu-morgenstern.de fest und teilt dort außerdem Tipps für Europa- und Fernreisen sowie Städtetrips.

Zürich Geheimtipp #8 – Ein Stadtbummel durch die Altstadt

Man kann ihn leicht übersehen bei einem Stadtbummel durch Zürich: den kleinen Platz St. Peterhofstatt vor der gleichnamigen Kirche St. Peter, die berühmt ist für Europas grösstes Turmziffernblatt. Die Turmuhr hat einen stattlichen Durchmesser von 8,64 Metern.

Zum Bestaunen dieser imposanten Kirchenuhr lädt eine Bank unter einem markanten Kastanienbaum ein, der fast den gesamten winzigen Platz ausfüllt. Eine Oase der Ruhe inmitten der lebendigen Zürcher Altstadt und mein Lieblingsplatz.

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Nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang lohnt ein vorzügliches Mahl im Restaurant Die Waid (http://diewaid.ch/), das nicht nur für seine exzellente Küche, sondern vor allem weithin bekannt ist für seinen famosen Ausblick über die Limmatstadt und den Zürichsee – an klaren Tagen sogar bis hin zu den Bergen der Ostschweiz.

Wer es lieber asiatisch mag, der versuche sein Glück im Lucky Dumpling (http://luckydumpling.ch/ ), dessen köstlichen Teigtaschen viele nicht widerstehen können (Reservierung empfohlen).  

Jana Wessendorf von zuFussunterwegs ist Naturliebhaber, zuFüssler und ein kleiner Schokoladenfan. Nach einigen Jahren Dauerlauf im Karriere-Hamsterrad ist sie nun als LangsamMacher zu Fuss unterwegs. Sie setzt sie sich erfolgreich für die Wiederentdeckung der Langsamkeit ein: im Alltag, in der Natur, beim Wandern und auf Reisen.

Zürich Geheimtipp #9 – Reise- & Restauranttipps einer Einheimischen

Ooki Japanese Izakaya http://ooki.tokyo – authentischer Japaner (kein Sushi), seit ca. 3 Monaten geöffnet und seither ständig ausgebucht. Geführt von Hiroyuki Ooki und seinem Sohn Ino. Fantastische Ramen und Gyoza sowie japanische Currys. Einfach. unbedingt reservieren.

Fischer’s Fritz – eines meiner Lieblingsrestaurants in Zürich. Nicht nur wegen des frischen Fischs aus dem Zürichsee, sondern vor allem wegen der Atmosphäre im gemütlichen Hafenrestaurant. Ebenfalls das beste Fondue der Stadt. Im Sommer hat’s daneben einen Campingplatz. http://www.fischers-fritz.ch

Babu’s. Mein Brunch- und Workplace: gemütliches Kaffee mit allerlei Backwaren, selbstgemachten Suppen und Salaten und jetzt auch Abends geöffnet. Amerikanischer Stil und im Herzen der Stadt. http://www.babus.ch

Brisket. Wie in den Südstaaten: Grosse Mengen an Fleisch, im Smoker gegart. Jeden Tag frisch und es hat nur, so lange es hat. Die Rippchen sind genial, ebenso das namensgebende Brisket. Liegt im Trendquartier Kreis 5 nähe Viadukt. https://www.brisket.ch

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Fischer’s Fritz (copyright zuerich.com)

Im Sommer: Gerold’s Garten. Direkt neben den Gleisen gibt’s eine kleine Auswahl an Speisen (das Beste: Wiediker Würstli) und Bier und Cocktails mit urbaner Aussicht. Hier versammeln sich sämtliche Hipster der Stadt. Im Winter gibt’s Fondue: http://www.fraugerold.ch

Isebähnli. Miniatur-Restaurant in der Altstadt von Zürich. Es gibt ein 5-Gänge Menu, das in der kleinsten Küche Zürichs zubereitet wird. Unglaublich lecker, leider teuer, aber den Preis wert. http://www.isebaehnli.com

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Raygrodski (Copyright raygrodski.ch)

Für die besten Cocktails der Stadt: http://www.raygrodski.ch – zum Beispiel ein Basilikum-infusion-Gin, bei dem der Basilikum gleich noch angefackelt wird.

Geheimtipp im Sommer: Die Rooftop- Bar des Eden au Lac: https://www.edenaulac.ch/de/restaurants-bars/sky-bar?gclid=CIjKzLnrvtECFccV0wodJBQPvw

Shopping: unbedingt unter den Viadukt-Bögen shoppen gehen, coole Atmosphäre, nette Stores. Mittagessen in der Markthalle, in der sich auch ein erlesener Foodmarkt mit lokalen Spezialitäten befindet. http://www.im-viadukt.ch

Touri-Tipp 1: Eine Bootsfahrt auf dem Zürichsee machen. Schön im Winter wie auch im Sommer: https://www.zsg.ch/de/rundfahrten.html

Touri-Tipp 2: Einen Gratiswalk durch Zürich machen: http://www.freewalk.ch/zurich/?lang=de

Touri-Tipp 3: Vom Lindenhof aus auf die Altstadt und die Limmat hinunterblicken.

Mein Name ist Andrea und mein Blog heisst http://www.anyworkingmom.com. Ich blogge übers Arbeiten, Reisen und Leben mit Kindern. Mit diesen (sehr bald 3) wohne ich in Zürich.

Zürich Zusatztipp – Ein Tagesausflug nach Baden

Um meinen Geheimtipp zu erleben, muss Zürich verlassen werden. Die Bahn bringt dich in 15 Minuten in meine Stadt – nach Baden im Kanton Aargau. Wieso sich das lohnt:

Die Geschichte Badens reicht bis in 1. Jahrhundert n. Chr. zurück. Die Altstadt (mit Häusern aus dem 13. Jh.) enthält barocke und gotische Einflüsse und das Stadtbild als Ganzes gilt als eines eines der eindrücklichsten der Schweiz.

Über der Stadt thront die Ruine Stein. Sie gilt als Wahrzeichen und kann mittels einer langen Treppe erklommen werden. Die Aussicht auf die Stadt und die Umgebung ist wunderbar. Bereits die Römer schätzten die Thermalquellen, die am Fluss Limmat liegen und verwöhnten sich dort. Ein Besuch im namensgebenden Bäderquartier, ist ein Muss.Geheimtipps für Zürich - Insidertipps, Hoteltipps & Food - Yummy Travel Reiseblog

Das kannst du in Baden machen

Am besten lässt sich Baden auf einem Stadtbummel erleben. Es gibt sehr empfehlenswerte Stadtführungen zu verschiedenen Themen . Oder du ziehst mit unseren Tipps los.

  • Vom Bahnhof läufst du durch die Einkaufsstrasse Richtung Stadttor mit dem geschichtsträchtigen Löwenbrunnen
  • Dann ab auf die Ruine Stein. Steile Stufen (direkt beim Löwenbrunnen) führen Stufen hinauf zum Wahrzeichen der Stadtdie schöne Aussicht ist es wert!
  • Wieder unten geht es den alten Stadtmauern entlang ins Quartier „Halde“
  • Das Quartier war lange etwas „verwaist“, bis ein schmuckes Café einzog.
  • Im besagten Café, Pension & Boutique Frau Meise, ist es mindestens so gemütlich, wie im eigenen Wohnzimmer. Hinsetzen, ein paar der Köstlichkeiten geniessen und die Zeit vergessen. Es kann sogar übernachtet werden. Allerdings gibt es nur 2 Zimmer und diese müssen im Voraus reserviert werden.
  • Gestärkt geht es weiter. Die steile Gasse hinunter Richtung Limmat. Hier lässt sich die alte, gedeckte Holzbrücke bestaunen, danach links abbiegen und der Limmatpromenade entlang Richtung Bäderquartier.
  • Hier, im Bäderquartier lässt es sich wunderbar wellnessen. Etliche schöne Hotels laden dazu ein. Das öffentliche Thermalbad wird gerade ganz neu gestaltet. Der Stararchitekt Mario Botta hat das neue Bad entworfen und die auffällige Architektur wurde in der Stadt kontrovers diskutiert.
  • Eine Besonderheit im Bäderquartier ist die Thermalbank. Diese wird von einer der 18 warmen Thermalquellen gespeist und lädt Besucher dazu ein, sich hinzusetzen und die Füsse zu baden. Gratis!
  • Im Bäderquartier musst du unbedingt einen Blick in das Atrium Hotel Blume werfen – wunderwunderschön! Vielleicht trinkst du hier einen Tee?
  • Durch die Gassen des Bäderquartiers geht es zurück Richtung Bahnhof. Linkerhand liegt das Grand Casino Baden, wo die Spielfreudigen unter euch, vielleicht kurz vorbei schauen. Sehr schön ist der angelegte Park drumherum.

Kulinarisch in Baden

Ein Stopp sollte in der Confiserie Himmel eingelegt werden. Am Morgen werden hier täglich die weltbekannten „Spanischbrötli“ verkauft.

UnvermeidBar – extravagante Theaterbar, Restaurant, Bar Torre – die beste Aussicht über die Stadt bietet sich von hier aus. Sehr gut, aber relativ teuer, lässt es sich im Restaurant Spedition essen

Kultur in Baden

Ein Besuch in Baden ist ganz besonders 18.-27. August 2017 zu empfehlen. An der Badenfahrt, die alle 10 Jahre statt findet, steht die Stadt während rund 10 Tagen Kopf – es werden 1’000’000 Besucher erwartet.

Wir, Sabine und Andy von Travel-offthemaps kommen aus Baden. Wir haben unsere Stadt im Mai 2014 verlassen und waren ab da bis Juni 2016 mit Zora, unserem Toyota LandCruiser, von Nord- nach Südamerika unterwegs. Auf unserem Blog lassen wir dich an unseren Erfahrungen teilhaben, machen Roadtrips, Outdoor-Erlebnisse und Genuss zum Thema.

Hast du noch Anregungen zu Zürich?

Jetzt bist du dran: Hast du noch einen Zürich Tipp der in den tiefen deiner Gedanken schlummert? Ein Zürich Geheimtipp von dem die Welt noch nichts weiß? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Lies hier weiter:

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Jessica

Jessica

Hi, schön, dass du hier bist! Ich bin Jessica und habe mein Herz an fremde Kulturen verloren. Mit der Kamera in der Hand erkunde ich die Welt. Ich bin kunstinteressiert, immer unterwegs, süchtig nach Erdnussbutter, guten Burgern, Streetart und Disney-Filmen. Mein Herz habe ich schon lange an meine Heimat - den Ruhrpott, verloren. Begleite mich auf meiner Reise!

26 Kommentare

  • Hallo Jessica

    Lebe seit über zehn Jahren 20km von Zürich entfernt aber so richtig angeschaut habe ich mir die Stadt nie durch deinen tollen Bericht habe ich mit meiner Frau einen Touristentag eingelegt und wir haben Zürich erkundet. Die Stadt ist wirklich herrlich ob nun im Sommer oder im Winter. Tolle Inspiration von dir weiter so.

  • Hallo Jessica,

    Danke für den Artikel mit vielen Tipps für Zürich.

    Ich war neulich auch in der Stadt und war begeistert. Bin gerade dabei und baue mir meinen eigenen Reiseblog auf. Habe dort einen Artikel zu meinem Besuch in Zürich.

    Ich werde bei Gelegenheit in Baden vorbeischauen. Wusste nicht, dass die Stadt so viel zu bieten hat 🙂

    Viele Grüße,
    die Reisefanatikerin

  • Hallo Jessica,

    vielen Dank für diesen sehr detaillierten Bericht für einen Trip nach Zürich.
    Ich habe letztens ebenfalls diese wunderschöne Stadt besucht und hierzu einen Artikel auf meinem neuen Blog veröffentlicht. Bin erst seit 2 Monaten dabei meinen Reiseblog aufzubauen…

    Ich wohne in der Nähe von Zürich und habe mal wieder einen Tagesausflug dorthin gemacht. Der Rheinfall lohnt sich ebenfalls für einen Besuch, im Sommer leider etwas überlaufen.

    Den Tipp mit Baden werde ich auf jeden Fall in Angriff nehmen…ist nur 30 min von mir entfernt und ich war noch nie da!

    Viele Grüsse,
    die Reisefanatikerin

  • Liebe Jessica, wow, was für eine lange Liste mit Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Tipps und vieles mehr… beim Lesen lief mir das Wasser im Munde zusammen… und um das alles abzuarbeiten reicht ein Wochenende bei Leibe nicht aus!
    Mein letzter Zürichbesuch ist schon sehr, sehr lange her. Ich glaube 15 Jahre oder so. Wäre mal wieder an der Zeit. Dein Beitrag wird jedenfalls erstmal gespeichert.
    An den Rheinfällen waren wir letzten Sommer auf dem Weg gen Süden. War beeindruckend. Du hattest aber glaube ich besser Wetter als wir bei unserem Besuch…
    LG aus dem hohen Norden,
    Hartmut

  • Liebe Jessica, hätte ich Deine tollen Tipps mal schon bei meinem letzten und bisher einzigen Zürich-Besuch gehabt, gerade essenstechnisch sind wir etwas orientierungslos gewesen, es war alles so unglaublich überteuert und irgendwie sind wir hauptsächlich auf Tourilokale gestoßen. Habe jetzt definitiv Lust bekommen, mal wieder hinzufahren, angeblich soll es demnächste eine schnellere Zugverbindung aus München geben, mit klasse Tipps bin ich ja dann nun bestens ausgestattet :-). LG, Alexandra

    • Oh ja ich habe Zürich auch als teuer empfunden und immer zweimal überlegt, ob es sich lohnt. Am Ende habe ich ja zum Glück ein paar süße kleine, und vor allem bezahlbare Restaurants gefunden.

  • Liebe Jessica,
    es ist schon eine Weile her, dass ich bei einer Reise nach St. Gallen auch einen Tag in Zürich verbracht habe. Mir persönlich hat außer der Altstadt ein kleiner Abstecher ins Städtchen Küsnacht direkt am See sehr gefallen.
    Viele der Tipps kannte ich auf Grund meiner kurzen Aufenthaltsdauer nicht und vielleicht sollte ich bei meinem nächsten Besuch am Bodensee noch 2 Tage dranhängen 🙂
    Liebe Grüße
    Elena

  • Hallo Jessica,

    ich muss gestehen ich kenne von Zürich nur den Flughafen und Bahnhof. Ausserdem noch die umliegenden Autobahnen, wenn wir nach Chamonix fahren.

    Vielleicht verschlägt es uns in der Zukunft mal für eine Erkundung dorthin.

    Gruss Mario

  • Hallo Jessica,
    Danke für deinen Artikel. Er bietet eine wirklich gute Grundlage für meinen Trip nach Zürich. Allerdings hast du meiner Meinung nach echt ein Highlight verpasst, nämlich ein Besuch in der Roten Fabrik. Wer sich für alternative Kultur interessiert sollte ihr unbedingt einen Besuch abstatten.
    Liebe grüße
    Anja

    • Hallo Anja,
      danke für deinen Tipp. Von der roten Fabrik habe ich leider zu spät gehört. Ausserdem war es vieeeel zu kalt um einigermaßen klar zu denken.
      Liebe Grüße
      Jessica

  • Liebe Jessica,
    sehr interessant, was du über Zürich und Umgebung zusammengestellt hast. Ich freue mich immer, wenn ich Restauranttipps bekomme. Vor allen für die Schweiz, die ich allgemein für sehr teuer halte.
    Den Rheinfall würde ich auch besuchen, wenn ich in der Nähe wäre.
    LG, Susanne

  • Liebe Jessica (&andere Reiseblogger),
    da habt ihr ja geniale Insidertipps für Zürich zusammengestellt! Toll! Leider war ich noch nicht dort und kann daher nichts ergänzen.
    Meine Favoriten sind übrigens Nummer 3 und Nummer 7. Der Artikel wird gespeichert, falls es mich mal nach Zürich zieht.
    Lg Annika

  • Liebe Jessica,

    dein Beitrag kommt mir ganz gelegen, denn die Frage ,,Planst du ein Wochenende oder ein paar Tage in Zürich?” möchte ich in naher Zukunft mit ,,Ja!” beantworten. 🙂 Mal sehen, ob ich es in den nächsten Wochen nach Zürich schaffe. Ich danke dir jedenfalls für die großartigen Tipps, die ich mir an dieser Stelle direkt einmal abspeichere. 🙂

    Viele liebe Grüße
    Kathi

  • Liebe Jessica
    Hihi, darauf habe ich lange gewartet… Ein Blogbeitrag von jemand Anderem über die eigene Heimatstadt ist etwas ganz Besonderes – und natürlich ist die Spannung gross: was wird denn da vorgestellt, wie sieht jemand die Stadt von aussen?
    Ich glaube, Du magst Fleisch… Für alle, die (trotzdem) gerne Vegetarisch essen, würde ich unbedingt noch das Tibits (Vegi Takeaway und Restaurant) empfehlen: gar nicht mehr geheim, aber ein guter Tipp! Vor allem im Sommer oder bei schönem Wetter einfach dem See entlang treiben lassen und die grossen, öffentlichen Rasenflächen geniessen. Anstatt der (zugegebenermassen teuren) Restaurants: ein Picknick kaufen (zB in einem Coop oder Migros oder einer Bäckerei) an der Seefeldstrasse… Dort arbeiten viele Leute und die Läden sind für Lunches gut eingerichtet. In 5 Minuten seid ihr zurück am See. Vielleicht noch gegen Abend wenn es dämmert in die Jules Verne Bar mit der Rundum-Aussicht und der Sternwarte im Dach… Sehr gut besucht, eng und voll, aber sooo schön!
    Und dann: Baden… Diese Gastblogger muss ich mir noch gut ansehen, danke für den Tipp! In Baden habe ich meine Jugend verbracht und da ist keiner der erwähnten Tipps falsch, das kann ich bestätigen. Frau Meise ist sehr klein und persönlich, oft ausgebucht und eher so ein “Frauending” 🙂 Alles in Allem ein sehr schönes, stimmungsvolles, charmantes Städtchen! Zur Badenfahrt wird Ausnahmezustand (im positiven Sinne) sein! Wer Menschenmengen nicht mag, ist dann aber falsch. Unterkünfte werden wohl ziemlich alle ausgebucht sein. Mein Tipp: sucht Euch etwas, das in der Nähe eines der umliegenden, direkt erreichbaren Bahnhofes liegt (oder sucht Euch frühzeitig liebe Bekannte oder eine Airbnb-Unterkunft…)
    So, nun ist aber fertig… Ich sehe schon, ich sollte öfters über meine Heimat schreiben! Naheliegend im wahrsten Sinne des Wortes.
    Liebe Grüsse und danke für Deinen ausführlichen Bericht 🙂 Miuh

    • Hallo Miuh,
      danke für diese tollen und ausgefallenen Tipps! Es ist immer toll Infos von Einheimischen zu bekommen.
      Liebe Grüße
      Jessica

  • Ein Frühstück bei Sprüngli ist ebenfalls sehr empfehlenswert.
    Zudem kann man beim Rausgehen gleich noch leckeres Proviant für den Stadtspaziergang mitnehmen 🙂

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