(Werbung) Tipps für das ungute Gefühl – Manchmal ist das leckerste Essen ein Problem

Wer auf Reisen oder im Urlaub ist, wird auch mal krank. Das ist ärgerlich, passiert aber statistisch gesehen jedem dritten Deutschen. Laut einer repräsentativen Umfrage der Krankenkasse DAK war 2017 die häufigste Erkrankung während einer Urlaubsreise mit 45 Prozent die klassische Erkältung (2016: 31 Prozent). An zweiter Stelle steht der Magen-Darm-Infekt mit sechs Prozent im Jahr 2017 und 13 Prozent im Vorjahr.

Geht es in Länder außerhalb Europas und insbesondere in tropische Regionen, stehen Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall oder Verstopfung sogar an erster Stelle. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO leidet jeder fünfte bis zweite Urlauber an Reisedurchfall. Überdurchschnittlich hoch ist das Risiko daran zu erkranken, in Afrika, Asien oder Lateinamerika – beispielsweise in Marokko, Vietnam oder Mexiko.

Fiese Bakterien und Reisestress als Ursache

Grund sind für den Körper unbekannte Bakterien, welche die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen und sich bei Temperaturen um die 37 Grad Celsius besonders wohlfühlen und gerne vermehren. Diese schütten dann Giftstoffe aus, die der Körper nicht so ohne weiteres loswird. Aber auch der reine Umstand, dass der Ort gewechselt wird, man zuvor lange im Flugzeug gesessen hat oder einfach einer anderen Form von Stress ausgesetzt ist, kann negativen Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden der Bauchregion haben.

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Und auch die eigentlich positive Lust auf Neues, kann einem schon mal einen Strich durch die Rechnung machen: Vor allem die Bundesbürger sind gegenüber exotischen Gerichten und neuen Geschmacksrichtungen am Urlaubsziel aufgeschlossen. Diverse Umfragen von Reiseveranstaltern haben ergeben, dass dabei besonders Frauen im Urlaub mehr Experimentierfreude an den Tag legen als im Alltag zu Hause.

Was dann eigentlich ein kulinarisches Highlight sein soll, kann schnell zur gesundheitlichen Herausforderung werden. Denn so schmackhaft die Küche anderer Kulturen auch ist, in vielen Ländern werden Gewürze und Inhaltsstoffe verwendet, die der deutsche oder mitteleuropäische Gaumen oft nicht gewöhnt sind. Hinzu kommt, dass viele Gerichte fettreicher und kalorienhaltiger sind als man es in der hiesigen Küche gewohnt ist.

Einfluss der Hygiene nicht unterschätzen

Ist der Körper daran noch nicht gewöhnt, reagiert er schnell mit Völlegefühl, Blähungen, Sodbrennen oder Magenschmerzen sowie Übelkeit. Auch unterschätzen die Deutschen und ihre Nachbarn oft die hygienischen Bedingungen, unter denen das Essen zubereitet und verzehrt wird. Zu guter Letzt neigen sie insbesondere im Urlaub dazu, mehr zu essen als sonst – mit den entsprechenden Folgen.

Zu den wichtigsten Verhaltensregeln beim Essen in fremden Ländern gehört es deshalb, frisch zubereitete, gut durchgegarte Gerichte und Obst zu wählen, das man selbst schälen kann. Wer in kulinarischer Exotik nicht geübt ist, sollte zudem angemachte Salate, Mayonnaise und Cremes meiden – vor allem, wenn diese lange Zeit auf dem Buffet angeboten werden.

Auch sollte man als Neuling am Urlaubsziel original verpackte oder abgekochte Getränke zu sich nehmen und wenn möglich auch beim Zähneputzen keimfreies Wasser verwenden. Grundsätzlich gilt: Mehrmals täglich gründlich die Hände waschen. Außerdem ist es essenziell, stets viel trinken, um dem Körper verlorengegangene Elektrolyte zuzuführen.

Auf Durchfall-stoppende Medikamente besser verzichten

Auf kleinere medizinische Notfälle kann bereits reagiert werden, indem man zuvor pflanzliche Medikamente in die Reiseapotheke aufnimmt. Beispielsweise hilft die Bittere Schleifenblume (Iberis amara). Mitführen sollte man auch fertige Elektrolyt-Pulver oder -Lösungen. Diese enthalten unter anderem Traubenzucker, Kochsalz und Kaliumchlorid.

Reisemediziner warnen hingegen vor Medikamenten gegen Reisedurchfall, die diesen vorübergehend unterdrücken. Der Grund: Die Maßnahme verschafft Krankheitserregern Zeit, sich weiter zu vermehren oder in die Darmwand einzudringen, wodurch die Symptome noch schlimmer werden können.

Ist der Durchfall sehr akut, so gibt es erprobte Wirkstoffe gegen Übelkeit und Erbrechen – so zum Beispiel Metoclopramid (etwa Cerucal) oder Domperidon (Motilium). Diese lindern Beschwerden und verhindern auch, dass zugeführte Flüssigkeit wieder erbrochen wird. Außerdem gibt es Präparate, die Wasser-, Gift- und Entzündungsstoffe binden. Sie verhindern die Austrocknung und beruhigen die gereizte Schleimhaut. Wirkstoffe in diesen Medikamente beispielsweise Aktivkohle, Pektin oder Kaolin.

Sollte der Durchfall nach etwa drei Tagen nicht abklingen oder man hat weiterhin akute Magenschmerzen oder sogar Blut im Stuhl und möglicherweise Fieber, ist der Gang zum Arzt oder ins Krankenhaus obligatorisch. Schlimmstenfalls hat man sich mit einem Erreger infiziert, gegen den nur ein Antibiotikum hilft. In besonders extremen Fällen und in Ländern mit sehr schlechten hygienischen Bedingungen sollte man unbedingt Typhus oder Cholera ausschließen.

Spätestens dann kommt die Auslandskrankenversicherung zum Tragen, die Urlauber wie Langzeitreisende unbedingt immer im Gepäck haben sollten. Dank ihr ist eine gute Versorgung auch in privaten Gesundheitseinrichtungen gewährleistet. Und sollte es richtig „hart auf hart“ kommen, werden Urlauber mit einem Ambulanzflugzeug oder mit der Linienmaschine (in einem speziell umgebauten Bereich) entweder in eine Spezialklinik oder gleich nach Hause geflogen. Mehr Informationen zu Absicherungsmöglichkeiten finden Reisende unter anderem hier.

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen gesponserten Beitrag der BDAE Gruppe.

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Jessica

Hi, schön, dass du hier bist! Ich bin Jessica und habe mein Herz an fremde Kulturen verloren. Mit der Kamera in der Hand erkunde ich die Welt. Ich bin kunstinteressiert, immer unterwegs, süchtig nach Erdnussbutter, guten Burgern, Streetart und Disney-Filmen. Mein Herz habe ich schon lange an meine Heimat - den Ruhrpott, verloren. Begleite mich auf meiner Reise!

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