Meine 3 Reisehighlights aus 2019 – Blogparade

Vor 2 Jahren habe ich bereits eine ähnliche Blogparade gestartet bei der über 70 Blogs mitgemacht haben. Die Artikel, die Zustande gekommen sind, waren alle wahnsinnig toll und haben das Reisejahr zusammengefasst und einen Ausblick auf das kommende Jahr geliefert.

Dieses Jahr möchte ich wieder etwas Ähnliches starten, allerdings mit einer mehr thematischen Ausrichtung.

  • Slow-Travel-Highlight
  • Kulinarisches-Highlight
  • Kulturelles-Highlight
  • Natur-Highlight
  •  … und so weiter!

Und weil es so schön ist verrate ich euch heute meine persönlichen Reisehighlights aus diesem Jahr! Dabei habe ich mich bewusst gegen ein kulinarisches Highlight entschieden, denn davon gibt es ja hier auch dem Blog zu genüge.

Meine 3 Natur-Reisehighlights aus 2019:

Thailand: Phang Nga Bay – malerische zerklüftete Kulisse

Phang nga bay Thailand

Malerisch baut sich die Phang Nga Bay vor mir auf und irgendwie ist diese Bilderbuckulisse vertraut. Oft habe ich schon vor anderen Reiseblog gesessen, Instagram durchgerollt und immer wieder bin ich an diesem schönen Fleckchen im Süden von Thailand hängen geblieben.

Die dschungelverschlungene Berge, Wasserbuchten und Kalkfelsen der Provinz Phang-Nga sind ein magischer Ort. Das ganze Areal liegt in der Straße von Malakka zwischen der Insel Phuket und dem Festland der malaiischen Halbinsel im Süden Thailands. Ein großer Teil ist so außergewöhnlich, dass er seit 1981 unter den Schutz des Ao Phang Nga Nationalparks fällt.

Phang nga bay Thailand

Mit einem selbst gecharterten Boot mache ich mich auf den Weg durch die romantischen Felsformationen, die Kamera permanent in der Hand und nicht schlecht staunen. Insgesamt ist es an diesem Tag hier sehr ruhig, denn oft ist das Wasser überfüllt von Booten.

Phang nga bay Thailand

Nach einem kurzen Umstieg in ein (sehr enges) Kanu, fahre ich mit meinem Guide durch die Mangroven. Vorbei an krokodilsgroßen Waranen, springenden Fischen und natürlich der einzigartigen Vegetation der Mangrovenwäldern in der Phang Nga Bay.

Meine Reise in die Phang Nga Bay und nach Khao Lak habe ich bereits in einem anderen Artikel beschrieben: Khao Lak – Tipps für das tropische Strandparadies in der Andamanensee

USA: Assateague Island – wilde Pferde und raue Küste

Assateague Island Maryland

Assateague Island liegt mitten an der Ostküste in Maryland, etwa drei Autostunden von Philadelphia entfernt, und ist ein aufregendes, einzigartig erhaltenes Stück Küstenwildnis entlang des Atlantiks. Assateague Island ist eine der größten mittelatlantischen Barriereinseln – und das ohne und mit kaum menschlichem Eingriffs.

Assateague Island Maryland

Das Ökosystem hier wird in der Tat so geschätzt, dass es drei separate Behörden benötigt, um es zu verwalten (National Park Service, US-amerikanischer Fisch- und Wildtierservice und das Maryland Department of Natural Resources). Hinzu kommt die Eigenart, dass die Insel auf zwei verschiedene Bundesstaaten aufgeteilt ist – Maryland und Virginia. Das alles sollte aber kein Hindernis sein um die raue, windgepeitschte Küste zu besuchen.

Assateague Island Maryland

Die Küste wird ständig von den elementaren Kräften von Wind und Wasser umgeformt. Ein starker Sturm kann die Küste in wenigen Stunden drastisch verändern. Als weiteres Highlight gibt es auf Assateague Island Wildpferde und das seit Hunderten von Jahren – sie stammten ursprünglich von einheimischen Pferden ab, die im späten 17. Jahrhundert einen Schiffbruch vor der Küste von Virginia überstanden hatten (zumindest geht die Legende so).

Vietnam: Hai-Van-Pass zwischen Hue und Da Nang

Hai Van pass Vietnam

Vietnam ist ein fabelhaftes Land. Von wildem Dschungel bis hin zu einzigartigen Menschen und einer besonderen Küche. Ein ganz Unterschätzer Ort in Vietnam ist Da Nang. In der Region um Da Nang gibt es viele Naturwunder und Sehenswürdigkeiten zu sehen, wie die Altstadt von Hoi An, die Marble Mountains, den Hai Van Pass und die Stadt Da Nang selber.

Hai Van pass Vietnam

Mein Highlight der Region war der Hai Van Pass – eine Symphonie aus Wolken und Meer. Früher war der Pass die schwierigste Route in ganz Vietnam. Bei kurvenreichen Straßen, dichtem Nebel und gelegentlichem Regen ist dieser Pass in der Dämmerung oft gefährlich. Vor 2005 gab es die meisten Verkehrstoten im Land, darunter mehrere Zugunglücke und mindestens einen Flugzeugunfall.

Hai Van pass Vietnam

Seit dem Bau des Hai-Van-Tunnels im Jahr 2005 haben sich der Verkehrsfluss und die Sicherheit auf dem Pass erheblich verbessert. Heutzutage ist der Hai Van Pass berühmt für seine landschaftliche Schönheit. Ein menschenleerer Pass der Perfektion, der immer wieder neue Ausblicke liefert und mich direkt in seinen Bann gezogen hat.

Mitmachen bei der Blogparade:

Es gibt nur ein paar klitzekleine Regeln:

  • Der Beitrag zur Blogparade sollte mindestens 500 Wörter umfassen. Platz nach oben ist aber immer.
  • Untermale deinen Artikel mit schönen Fotos.
  • Verlinke meine Seite in deinem Beitrag und hinterlasse hier einen Kommentar mit deinem Link.
  • Am Ende werde ich alle Beiträge zusammenfassen und auch hier bei Veröffentlichung einen Link platzieren. Denn wir sind ja alle auf andere Highlights neugierig.
  • Bis zum 01.02.2020 könnt ihr auf euren Blogs über die Frage „Mein Reisehighlight aus 2019“ philosophieren.
  • Du kannst natürlich so viele Highlights einbauen wie du möchtest oder dich auf einen bestimmten Fokus konzentrieren.
  • Es können auch bereits bestehende Beiträge eingereicht werden.

Ich freue mich auf zahlreiche Beiträge, Reiseinspirationen und auf die große Portion Fernweh!

Übrigens: Eine Blogparade kommt selten allein. Bei Andreas von Reisewut geht es auch um das Thema Reisehighlights aus 2019. Das schreit nach einem persönlichen Jahresrückblick. Schaut mal bei ihm vorbei!

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