Auf dem Nachtmarkt in Bangkok

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Bei jeder Reise nach Asien ist mindestens ein Besuch eines Nachtmarktes ein absolutes Highlight! Gefühlt findet man dort in jeder Stadt einen Nachtmarkt, die großen Städte wie Bangkok oder Shanghai haben deutlich mehr. Jeder ist anders, jeder ist schön.

Erlebe den Nachtmarkt in Bangkok

Auf Nachtmärkten herrscht immer reges Treiben: Der eine preist lautstark seine Shirts an, die andere verkauft Maden und andere Insekten und wieder andere verhandeln so hart, dass man ihre Schweißtropfen sehen kann. Das alles kann man jetzt auch abwertend sehen – aber wahrscheinlich ist es genau das, dieses alltägliche, was mich jedes Mal wieder von Nachtmärkten begeistert.

In Bangkok ist besonders der Nachtmarkt in Silom, einem Stadtviertel südlich. Er heißt Suan Lum Night Market und ist täglich (wie die meisten Nachtmärkte) von 18:00 bis 24:00 Uhr geöffnet.

nachtmarkt in asien

Auch auf diesem Nachtmarkt findet man eine riesige Auswahl an thailändischen Produkten: Tshirts, Pullover, Taschen, Rucksäcke, Geldbeutel, Jeans und vielem mehr. Eine Besonderheit, die diesen Nachtmarkt für mich auszeichnet, ist eine Art Biergarten mit vielen Shows und Live Musik. Hier treffen sich viele Nachtschwärmer, die Atmosphäre ist unglaublich!

Von Maden, Spinnen und Würmern

Die Khao San Road, Bangkoks berühmte Travellermeile, ist kein Nachtmarkt. Dennoch findet man auch hier alles, was ein Traveller braucht: Garküchen, Läden, Bars und Läden. Hier habe ich mir es auch wirklich gut schmecken lassen. An vielen Ständen dort gibt es kleinere und größere Tiere zu verspeisen. Das Spektrum langt von Grillen, Würmern, Maden und Käfern bis hin zu Skorpionen am Spieß, Spinnen und Schlangen.

Generell esse ich sehr gerne etwas außergewöhnliches im Urlaub. Es ist einfach eine weitere Erinnerung, die den Urlaub unvergesslich macht – und das sollte ja schließlich das Ziel einer Reise sein. In Kambodscha, meiner ersten Reise nach Asien, aß ich eine Grille. Eines der absolut schönsten Kennzeichen ist wohl das Essen, das es auf Nachtmärkten in Hülle und Fülle gibt: überall findet man Garküchen mit unglaublich gutem Essen! Die Auswahl des Essens variiert natürlich je nach Umgebung.

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Für mich sind die Garküchen ein absolutes Highlight. Wer so etwas nicht gewöhnt es, sollte es unbedingt kennen (und lieben) lernen. Für mich ist es wahrscheinlich auch einfach die Atmosphäre, die mir so gut gefällt. Zugegeben, nicht jeder möchte auf einem Plastikstuhl an der Straßenseite sitzen und sein Süppchen schlürfen. Jeder von euch sollte es aber dennoch ausprobieren!

Asien ist ja generell nicht teuer. Weder das Essen, das Hotel oder der Transfer innerhalb des Landes, schmerzt dem Geldbeutel wirklich. Auf den Nachtmärkten findet man alles noch günstiger, hier gilt: Verhandeln, verhandeln und wieder verhandeln!

Ein Bummel auf dem Nachtmarkt und gleichzeitig entspannen?

Ein weiteres typisches Merkmal sind die zahlreichen Massagestudios, denen man alle 50 Meter begegnet. Nach einem anstrengenden Tag kann man sich hier, bevor man sich auf die Verkaufsstraßen und in das Nachtleben stürzt, einmal schön durchkneten lassen. Es gibt übrigens unzählige verschiedene Studios, die meisten sind sehr einfach und am Straßenrand.

Hier wird man auf einer Liege oder in einen Sessel gelegt. Meistens spielt sich das alles draußen ab – ebenfalls eine wichtige Erfahrung, die man in Asien machen sollte! Die Auswahl kann sich auf jeden Fall auch sehen lassen: besonders schön sind die Fuß- und Thaimassagen, die es schon ab 2€ (halbe Stunde!) gibt.

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Nach einem Bummel durch die Stadt empfiehlt sich ebenfalls eine Behandlung mit den Kangal-Fischen, die deine Hornhaut am Fuß abknabbern. Hierbei sitzt man meistens draußen, die Füße im Aquarium und sieht die Menschen an sich vorbeiziehen. Am Anfang meiner ersten Reise nach Kambodscha wollte ich mich absolut nicht massieren lassen, mittlerweile liebe ich diese Massagestudios und lasse mich fast jeden Tag im Urlaub einmal massieren.

Nachtmärkte in Asien sind ein großes Abenteuer. Wer sie einmal erlebt hat, möchte gar nicht mehr von ihnen weg. Auf ihnen kann man noch das ursprüngliche Leben in Asien sehen: den Handel, die Menschen, das Essen. Und all das zeichnet Asien auch ein Stück weit aus – zu einem wunderschönem, einfachem und aufregenden Kontinent.

Über den Autor:

Ich bin Marian, 14 Jahre alt und der Autor des Gastartikels. Mit 11 Jahren schnappte ich mir meine Mutter, meinen Rucksack und meinen Reiseführer und flog nach Kambodscha. Seitdem bin ich kaum noch von Reisen zu trennen. Auf meinem Reiseblog GeoMarian berichte ich von all meinen Erlebnissen, Städtetrips, Insidertipps und Airlines.

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Jessica

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Hi, schön, dass du hier bist! Ich bin Jessica und habe mein Herz an fremde Kulturen verloren. Mit der Kamera in der Hand erkunde ich die Welt. Ich bin kunstinteressiert, immer unterwegs, süchtig nach Erdnussbutter, guten Burgern, Streetart und Disney-Filmen. Mein Herz habe ich schon lange an meine Heimat - den Ruhrpott, verloren. Begleite mich auf meiner Reise!

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