Orang Utans in Borneo, Sarawak und Sabah – Hier kannst du sie sehen

Nun steht er vor mir, ein Orang-Utan der mir tief in die Augen blickt. Er ist unbeeindruckt von meiner Präsenz, umso mehr beeindruckt bin ich von diesem Wesen. Was für ein Glück ich einfach habe.“

Während meiner 3 Wochen dauernden Reise durch den malaiischen Teil Borneos habe jede Menge Tiere gesehen. Vorrangig Affen, aber auch Primaten – eine ganz besondere Art ist der Orang Utan. Dieser ist vom Aussterben bedroht und hat unter anderem seine Heimat auf der dreigeteilten Insel Borneo.

Dreigeteilt, weil die Insel sowohl Teile Indonesiens, Malaysias und das Land Brunei beheimatet. Borneo ist doppelt so groß wie Deutschland und die drittgrößte Insel der Welt. Borneo ist zur Hälfte bewaldet und beherbergt 222 Säugetier-, 622 Vogel-, 400 Amphibien- und 394 Fischarten.

Orang Utan Steckbrief

Wie viele Orang Utans auf Borneo leben ist unbekannt, die Zahl schwankt zwischen 20.000 – 50.000 Tieren. Da vor allem das Landesinnere, zum Glück noch dicht bewaldet ist, ist eine Schätzung nicht wirklich möglich.

Orang-Utans sind die größten heute noch lebenden Baumsäugetiere, sowie die einzigen überlebenden großen Menschenaffen Asiens. Bei dem auf Borneo lebenden Orang Utan handelt es sich auch namentlich um den Borneo-Orang-Utan.

Insgesamt gibt es auf Borneo 300 verschiedene Orang Utan Populationen, die räumlich voneinander getrennt leben. Leider macht der Palmölabbau und das Schlagen von Schneisen den Tieren einen großen Strich durch die Rechnung. Die Folge ist ein enormer Rückgang der Population und der Geburtenrate. Zum Vergleich: Normalerweise können Weibchen alle paar Jahre Jungtiere gebären, allerdings hat sich diese Rate auf 5 bis 8 Jahre verschoben.

Die Ernährung eines Orang Utans ist simpel: Auf dem Speiseplan stehen Früchte, Gräser, Blätter und besonders schmackhafte Baumrinde. Die Neugeborenen verbringen bis zu 10 Jahre bei der Mutter und werden gesäugt. Obwohl Orang Utans Einzelgänger sind, finden sich die Tiere manchmal in einer kleinen Gruppe zusammen.

Seit 2016 sind Orang Utans offiziell vom Aussterben bedroht und leider wird immer noch Jagd auf die faszinierenden Tiere gemacht. Zwar ist der Orang Utan heilig und wird von den Einheimischen im Regelfall nicht angetastet, machen dennoch Wilderer Jagt auf die Tiere. Einerseits um Jungtiere zu verhökern, andererseits um das Fleisch als „Bushmeat“ zu verkaufen.

Übrigens: Die DNA eines Orang Utans stimmt zu 96,5% mit der menschlichen DNA überein. Beeindruckend oder?

Weiterführender Link:

http://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/menschenaffen/orang-utans/

Orang Utans in Borneo sehen

Auf Borneo wirst du früher oder später auf jeden Fall Orang Utans sehen. Einerseits bietet sich die Chance in Reservaten oder Aufzuchtstationen oder natürlich mit ganz viel Glück in der freien Wildbahn. Die Tiere sind zwar auch in den Aufzuchtstationen frei und werden nicht eingesperrt, allerdings werden die Orang Utans gefüttert und eventuell auch medizinisch versorgt.

Orang-Utans im Bundesstaat Sarawak

Semenggoh Orang Utan Rehabilitation Centre

Ungefähr 25 Kilometer von der Stadt Kuching entfernt, befindet sich das Semenggoh Orang Utan Rehabilitation Centre. Tiere die zum Beispiel verwundet aufgefunden werden, Säuglinge die ihre Mutter verloren haben oder Tiere aus Gefangenschaften werden hier her gebracht. Dabei ist zu erwähnen, dass es sich zwar um ein Reservat handelt, es allerdings keine Zäune gibt.

Die Tiere werden zu zwei Zeiten gefüttert, zum einen um 9:00 am Morgen und um 15:00 am Nachmittag. Da Orang Utans aber die Hitze scheuen ist es wahrscheinlicher Mittags welche zu Gesicht zu bekommen. Manchmal kommen gar keine, es gibt eben keine Garantie.

Hinkommen

Von Kuching aus hast du die Möglichkeit dem Bus nach Semenggoh zu fahren, nimm die Linie 6 (Zeitplan: 6:45 Uhr & 12:15 Uhr / Rückfahrt 10:00 Uhr & 15:45 Uhr). Der Bus fährt von der Jalan Masijd an der Waterfront und hält ca. 20 Minuten vom Eingang des Parks entfernt. Der Preis beläuft sich auf 3 RM pro Fahrt (0,65€)

Die andere Möglichkeit ist es sich ein Taxi anzuheuern, dass auf dich wartet. Der Preis liegt hier mit gutem verhandeln bei ca. 70 RM ( ca. 15€) pro Taxi. Hierbei bist du natürlich nicht, am sehr unflexiblen, Bus-Zeitplan gebunden. Auch ich habe das Taxi genutzt und so die Möglichkeit gehabt, ohne den Touristenansturm, mit den Pflegern zu reden. Glücklicherweise taucht dann auch noch ein Orang Utan auf, der mich auf dem Weg zum Parkplatz neugierig beäugte und mir den ca. 1 Kilometer langen Weg erheblich erleichtert.

Eintrittspreis

Absolut berechtigt ist der Eintrittspreis für das Semenggoh Orang Utan Rehabilitation Centre beläuft sich auf 10 RM (2,10€). Man hat aber auch noch die Möglichkeit zu spenden, was ich jedem ans Herz lege.

Link: 

https://sarawaktourism.com/attraction/semenggoh-nature-reserve/

Batang Ai

Auch im Bundesstaat Sarawak gelegen befindet sich der Batang Ai Nationalpark. Dieser ist allerdings nicht einfach zu erreichen, denn die Fahrt führt 6-7 Stunden über holprige und durchlöcherte Straßen. Wenn du am gigantischen Batang Ai See angekommen bist, hast du die Möglichkeit entweder im 5 Sterne Batang Ai Resort & Retreat einzuchecken oder vorher eine Tour in die Wildnis, mit Übernachtung im Longhouse, bei einem Tourenanbieter zu buchen.

Übernachten

Letzteres ist absolut empfehlenswert, denn so übernachtet man bei Locals und lernt die Kultur kennen. Weiter geht es als zu den Stämmen über Flüsse die an den See angrenzen. 2,5 Stunden Bootsfahrt auf einem unbequemen Longboat auf dem Boden sitzend. Nicht wirklich romantisch, aber eindrucksvoll.

Nun die Frage: Ist es das Wert? Die Antwort lautet JA! Auf der Fahrt habe ich wilde Orang Utans gesehen. Wirklich wild. Nicht abgefüttert und absolut berührend. Man merkt bei so einen unwillkürlichen Begegnung erst, wie klein und unbedeutend man eigentlich ist.

Im Dschungel Batang Ais und im Longhouse der Einheimischen angekommen, wird man erstmal geerdet. Kinder spielen im Fluss, die Hähne krähen, auf der anderen Seite wird gefischt. Strom oder Handyempfang? Fehlanzeige. Geduscht wird kalt und mit Regenwasser. Getrunken wird gefiltertes Flusswasser und gegessen eben das was der Fang des Tages oder die Jagt im Dschungel hergibt.

Bei den ganzen Eindrücken vergesse ich glatt, dass man ja eigentlich für die Orang Utans kam. Nach der ersten Nacht hat mein Guide sogar ein frisches Nest neben der Hütte gefunden. Die Tiere sind also immer ganz nah.

Preis für eine Tour

Buchen kann man so eine Tour nach Batang Ai zum Beispiel mit Borneo Adventure, der Preis startet pro Person bei einer 3 Tages Tour mit Guide und Verpflegung bei 1500 RM (ca. 315€). Auf eigene Faust ist die Batang Ai Tour, wegen der mangelnden Kommunikation, der Route und vor allem wegen der Notwendigkeit eines Guides nicht möglich.

Link: 

http://borneoadventure.com/lodges/nanga-sumpa-ulu-ai/

Orang-Utans im Bundesstaat Sabah

Sepilok Orang Utan Rehabilitation Centre

Sepilok ist ein weiteres Naturreservat in dem sich Orang Utans aufhalten und in dem diese aufgepäppelt werden und medizinische Versorgung erhalten. Wie bereits gesagt – auch hier ohne Zäune oder Gehege. Lediglich die Nursery für die ganz kleinen ist abgeschirmt. Sepilok besteht aus 10,610 Hektar Waldfläche und hunderten von Metern geführter Wanderwege.

Hinkommen

Ein Besuch in Sepilok wird von vielen Tourenanbietern von Kota Kinabalu aus angeboten. Man fliegt morgens mit der ersten Maschine, gegen 7:00 Uhr nach Sandakan und wird von einem Fahrer am Flughafen abgeholt, der einen zum Reservat (ca. 20 Km entfernt) bringt. Der Flug dauert nur 35 Minuten. Abends geht es dann wieder zurück nach Kota Kinabalu oder man übernachtet in einigen Camps und Lodges in der Nähe von Sepilok.

Eine andere Möglichkeit ist die Übernachtung in Sandakan, von der ich nur abraten kann. Mehr dazu folgt in einem separaten Artikel.

Alternativ ist eine 6-Stündige Busfahrt von Kota Kinabalu, die über Stock und Stein führt, möglich. Der Preis für den Bus beträgt 45 RM (ca. 10€).

In Sepilok angekommen kann man nun 2 Fütterungszeiten beiwohnen, der Park hat von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr – 16:00 Uhr geöffnet. Die Fütterungszeit am Nachmittag ist meist weniger besucht, da viele geplante Touren Sepilok am Morgen machen.

Kosten

Der Eintrittspreis beträgt 30 RM (6,50€) jede Kamera kostet nochmal 10 RM extra (2,10€). Solltest du Sepilok auf eigene Faust machen wollen, suche dir einen Fahrer, mit dem du einen Fixpreis für den Tag aushandelst. Es ist auch noch möglich und vor allem sehr empfehlenswert das Proboscis Monkey Sanctuary zu besuchen.

Hierbei handelt es sich um ein privates Gelände das hunderte von Nasenaffen beherbergt. Ansonsten bietet es sich auch an das Sun Bear Conservatory und das Rainforest Discovery Centre, vor allem wegen des Canopy Walks, zu besuchen. Ein Fahrer für einen ganzen Tag kostet ca. 300 RM (ca. 60€).

Wichtig zu wissen ist es, dass man das Proboscis Monkey Sanctuary (das übrigens eines unserer Highlights der ganzen Reise war) gar nicht unabhängig erreicht. Auch die anderen Stationen sind einen guten Fußweg auseinander, den man bei 40 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit, auch gerne mal überspringen kann.

Links:

http://www.sabahtourism.com/destination/sepilok-orangutan-rehabilitation-centre

http://www.bsbcc.org.my

http://www.forest.sabah.gov.my/rdc/

https://www.proboscis.cc/facilities.html

Kinabatangan River

Eine, wieder etwas unabhängigere, Möglichkeit wilde Orang Utans zu sehen ist eine Fahrt auf dem Kinabatangan Fluss im Herzen von Sabah. Hier leben viele Säugetiere, wie Elefanten und Nashörner, Nasenaffen und auch Orang Utans.

Bei Treks durch den Dschungel und den so genannten „Kinabatangan River Cruises“ kann man die Umgebung erkunden.

Hier gibt es entweder geschnürte Touren oder auch die Möglichkeit mit Locals und Besitzern von Guesthouses kurzzuschließen und eine Übernachtungsmöglichkeit zu verhandeln.

Hinkommen

Den Kinabatangan River erreicht man auch am besten über den Flughafen in Sandakan und mit einem Flug von Kota Kinabalu. Die Alternative ist der Landweg über Sandakan mit dem Bus der unabhängig vom Startpunkt mindestens 7 Stunden von Kota Kinabalu dauert.

Link:

http://www.sabahtourism.com/destination/kinabatangan-river

Grenze zu Kalimantan

Auf der malaiischen Seite Borneos hat man eine große Chance wilde Orang Utans an der Grenze zu Indonesien (Kalimantan) zu entdecken. Eine Reise in diese Gegenden ist auf eigene Faust nicht einfach und auch wegen der Sicherheit nur begrenzt zu empfehlen. Die Rede ist hier von Überfällen, Landminen und keinem ausgebautem Telefonnetz.

Touren und auch spezielle Orang Utan Spotting- Camps führen allerdings an die Grenze. Meist sind diese Touren einer sehr wissenschaftlichen Natur, das heißt man sucht Nester kartografiert und erfasst diese und hilft so bei der Beobachtung der Orang-Utan Population.

Diese Camps sind sehr hochpreisig und auch nicht einfach. Man übernachtet im Dschungel, meist im Zelt und beschäftigt sich wirklich nur dem den Tieren. Solche Camps gibt es, nicht nur an der Grenze zu Kalimantan, sondern auch in Sabah im Taben Wildlife Reserve.

Verhaltensregeln wenn man einem Orang Utan begegnet

  • Müll vermeiden oder gar nicht bei sich tragen, da Orang Utans gerne an Flaschen nuckeln oder das Papier von Snacks essen.
  • Dem Orang Utan niemals entgegen laufen, um so Angriffe zu vermeiden oder Krankheiten zu übertragen.
  • Mindestens 5 Meter Abstand halten.
  • Nicht laut sprechen.
  • Kein Futter anbieten oder in der Nähe essen.
  • Keinen Selfiestick oder den Blitz der Kamera nutzen.
  • Wenn ein Orang Utan den Weg versperrt, auf keinen Fall weiterlaufen, sondern den Rückzug antreten.
  • Sollte ein Orang Utan auf einem Ast über dir sitzen, dann bleibe auf keinen Fall stehen. Der Orang Utan kann sich bedroht fühlen und im harmlosesten Fall pinkeln oder mit Kot werfen.

Orang Utans in der Wildnis oder im Reservat beobachten?

Der Besuch eines Reservats hat einen Vorteil: Man hat faktisch eine Garantie mindestens einen Orang Utan zu sehen. Auch wenn es Tage gibt, bei denen die Tiere nicht zur Fütterung kommen, sind diese eher rar.

Bei Touren durch den Dschungel benötigt man auf jeden Fall Geduld und das gute Auge eines Guides, um die Tiere zu sehen. Hier gibt es aber definitiv keine Garantie. Wir haben von Leuten gehört, die 5 Tage im Dschungel übernachtet haben, bei strömendem Regen, die nicht einen Orang Utan gesehen haben.

Einerseits war es natürlich toll, und vergleichsweise einfach die Orang Utans in den Rehabilitation Centern zu sehen, allerdings überwältigend und doch etwas ganz anderes wilde Orang Utans zu sehen.

Orang Utans beobachten – geführt mit Guide oder auf eigene Faust?

Die Reservate kann man natürlich alleine erreichen und auch alleine begehen. Es stehen auch immer Ranger zu Verfügung mit denen man reden kann und die sich auch wirklich Zeit nehmen. Allerdings wollen das vielleicht auch 10 andere interessierte Menschen. Manchmal ist auch möglich einen Guide oder Ranger zu buchen.

Der Vorteil eines Guides ist natürlich, dass er sich nur um dich oder eine kleine Gruppe kümmert. Im Dschungel oder bei Wanderungen fernab der Zivilisation ist ein Guide unabdingbar. Glaube mir, du wirst den Orang Utan nicht mit eigenen Augen sehen. Die Guides sind so in der Materie, dass sie die Bewegung der Äste oder auch die Nester so einschätzen können, um den besten Spot zur Beobachtung zu finden.

Wenn der Guide dann einen Orang Utan spottet, suchst du garantiert erstmal minutenlang die Bäume ab um das kleine braune Bündel zu finden. Der kann dann auch ganz schnell wieder verschwunden sein.

Orang Utan Spotting, was muss mit?

Natürlich solltest du dich immer den Wetterverhältnissen anpassen. Aber lau und freundlich aussehen, kann sich dieses Bild in wenigen Minuten ändern. Um dennoch das Maximum an dem Ausflug rauszuholen, empfiehlt sich folgendes:

  • eine dichte Regenjacke oder ein Poncho
  • natürlich eine Kamera und ein gutes Objektiv
  • Regenschutz für deine Gegenstände und die Kamera
  • Mückenspray (am besten Einheimisch)
  • Taschenlampe (noch besser Stirnlampe)
  • Hoher Sonnenschutz
  • Fernglas
  • Feste Schuhe und Wechselsocken

Solltest du mehrere Tage im Dschungel oder in einem Camp verbringen dann solltest du einen leichten Schlafsack sowie ein Moskitonetz mitnehmen. Für lange Wanderungen ist auch etwas Traubenzucker und eine eigene Wasserflasche empfehlenswert.

Die Bedeutung der Orang Utans für die Bevölkerung

Orang Utans sind auf Borneo heilig. Die indigene Bevölkerung hat einen ganz besonderen Draht zu den Tieren. Die Einheimischen Dschungelbewohner sind nicht nur hervorragende Fährtenleser, sondern auch sehr spirituell mit den Orang Utans verbunden.

Die Iban stellen in Sarawak eine der größten Bevölkerungsgruppen dar und fühlen sich mit den Tieren im Einklang. Ein Schamane erklärte mir, dass geglaubt wird, ein Mensch werde zum Orang Utan wenn er stirbt. Das heißt im Umkehrschluss, die Einheimischen sehen die Orang Utans als ihre Verwandten an.

Die dunkle Seite der Orang Utan Bewunderung

Nicht immer ist alles Gold was glänzt. Dieser Satz sollte bei der Orang Utan Bewunderung immer im Hinterkopf behalten werden. Es gibt mit Sicherheit Farmen oder Zoos, die Orang Utans zur Schau stellen und unterirdisch behandeln. Mir ist sowas nicht untergekommen und unterstützen würde ich so eine Tierhaltung niemals.

Besonders in Indonesien ist es zudem auch verbreitet Orang Utans in Boxkämpfen einzusetzen. Die Tiere gefangen zu halten, um sich an ihrer schnellen Auffassungsgabe zu ergötzen und ihnen das rauchen, rumalbern und andere merkwürdige Dinge beizubringen.

Ich wollte diesen Artikel eigentlich Positiv beenden, allerdings muss man sich auch manchmal die Schattenseiten vor Augen führen. So gibt es, obwohl es für mich unfassbar ist, auch Orang Utan Prostitution. Was dahinter steckt möchte ich nicht näher diskutieren, ein schneller Blick bei Google reicht um sich bewusst zu werden wie Tiere auch abartig ausgebeutet werden können.

Ein Wort zum Schluss

Ich habe mit dem Orang Utan Spotting sowohl in Sabah als auch in Sarawak nur gute Erfahrungen gemacht, habe mich in keine unangenehme Situation gebracht und kann die Locations aus diesem Artikel ausnahmslos empfehlen.

Hast du noch Fragen zu den Kuching Wetlands?

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Dieser Artikel ist Teil eine Reihe zu Borneo. Hier findest du weitere Artikel:

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Jessica

Jessica

Hi, schön, dass du hier bist! Ich bin Jessica und habe mein Herz an fremde Kulturen verloren. Mit der Kamera in der Hand erkunde ich die Welt. Ich bin kunstinteressiert, immer unterwegs, süchtig nach Erdnussbutter, guten Burgern, Streetart und Disney-Filmen. Mein Herz habe ich schon lange an meine Heimat - den Ruhrpott, verloren. Begleite mich auf meiner Reise!

32 Kommentare

  • Danke für den informativen Artikel 🙂 mit Kind kommt vermutlich das erste Camp am ehesten in Frage, ich hoffe wir können die Orang Utans bald mal live sehen 🙂 lg, Nina

  • Hi Jessica,
    ein sehr informativer und ausführlicher Bericht über die Orang Utas in Borneo. Ich war noch nie in einer Gegend auf unserer Erde, wo diese Affen heimisch sind. Bis jetzt habe ich sie immer nur in Zoos erlebt. Es muss faszinierend sein, die Tiere in freier Wildbahn erleben zu können. Ich kenne das von Südafrika, wo ich erstmals Zebras und Giraffen in ihrer natürlichen Umgebung gesehen haben. Ein unvergessliches Erlebnis 🙂

  • Liebe Jessica,
    ein wunderbarer Bericht! Obwohl ich in Costa Rica ja schon einige Affenarten in freier Wildbahn beobachten konnte, stelle ich mir deine Begegnung mit Orang Utans noch einmal sehr besonders vor. Leider fand ich die beschriebene Schattenseite sehr erschreckend, aber ich finde es so wie Du wichtig, dass man auch darauf aufmerksam macht.
    Liebe Grüße,
    Jessi

  • Sehr spannender Artikel – habe viel neues über diese niedlichen Tierchen erfahren. Vor allem, dass die Kleinen bis zu 10 Jahre gesäugt werden finde ich spannend. Von einem Organ Utan angepinkelt oder mit Kot beworfen werden, stelle ich mir allerdings nicht so schön vor 😀

    Liebe Grüße aus Peru,
    Michaela

  • Liebe Jessica,

    wow, ein sehr informativer Artikel über Orang Utans. Ich muss leider gestehen, dass ich sie so gar nicht mag. Aber ich kann verstehen, dass einem die Spucke weg bleibt, wenn sie plötzlich vor einem auftauchen.
    Besonders die Verhaltensregeln sind toll und werde ich mir merken.
    Ich muss meinen Vorkommentatoren beipflichten: die Bilder sind absolut großartig. 🙂

    Viele liebe Grüße
    Kathi

  • Moin Jessica, vor der Lektüre Deines Artikels wusste ich nichts über Orang-Utans, wirklich sehr informativ… daß man die Essen kann, hätte ich nicht gedacht. Aber keine Angst, da kann ich mich gerade noch zurückhalten… bei der Wahl zwischen Reservat und Wildnis würde ich wahrscheinlich letzteres nehmen, andererseits sollte man auch berücksichtigen, daß viele Reservate einiges für gefährdete Tiere tun und eine Unterstützung not tut. Also am Besten beides machen…. LG, Eddy

    • Das würde ich auch empfehlen. Es war toll die Tiere wirklich „wild“ im Dschungel zu sehen, allerdings haben die Aufzuchtstationen natürlich den Vorteil, dass man noch näher dran ist. Man sollte wirklich beides machen.

  • Hey Jessica,
    ich liebe Affen und Orang Utas gefallen mir besonders. Die langen zotteligen Haare haben was und der Gesichtsausdruck ist einfach toll. Zu gerne würde ich sie auch mal in freier Wildbahn erleben. Deine Infos dazu sind super toll.
    Danke, Susanne

  • Liebe Jessica,
    ein sehr informativer und ausführlicher Artikel über unsere „Verwandten“. Vor allem die Bilder, die du geschossen hat, sind wirklich faszinierend. Ich kann mir gut vorstellen, wie beeindruckend es ist, diesen Tieren live zu begegnen.

    LG
    Gina

  • Hallo Jessica,
    die DNA stimmt zu 96,5 Przent mit der menschlichen überein?! Das hätte ich niemals geschätzt! Dein Artikel ist so informativ und lehrreich, dass es mich schon wieder traurig macht, das Orang Utans vom Aussterben bedroht sind…
    In ein paar Monaten werde ich wahrscheinlich auch in Borneo sein und hoffentlich die ein oder andere Bekanntschaft mit einem dieser tollen Geschöpfe machen. Ich bin schon ganz gespannt 🙂 Also nochmal ein super großes Lob an deinen Beitrag!
    Liebe Grüße,
    Kuno

  • Ein wunderschöner Artikel, der mich kurz vom Alltag abgelenkt und mich auf deine Reise mitgenommen hat. Toll, wie ausführlich deine Infos sind.

    Ich habe aber nun allerdings auch weniger gute Bilder in meinem Kopf, die ich nun erst mal wieder loswerden muss. Ich möchte gar nicht mehr darüber wissen, was einige Individuen mit den Tieren anstellen. Ekelhaft.

    Danke dir für diesen gut recherchierten und ausführlichen Bericht.

    LG Daniela

    • Danke für dein Lob! Leider sollte man diese Seite nicht auslassen, das gehört nunmal dazu. Ich Weißwie schändlich es ist, mir ist beim recherchieren für die Reise mehr als einmal schlecht geworden.

  • Hallo Jessica,
    ich erinnere mich wie wir auf der ITB noch über Deine Borneo-Reise gesprochen haben… und nun sind die tollen Bilder und der ausführliche Bericht da. Vielen Dank dafür, denn so konnte ich mit Orang-Utans „spotten“. Eine Reise nach Borneo ist in den nächsten Jahren nicht geplant, aber wenn es doch dazu kommt, nehme ich mir auf jeden Fall wieder diesen Beitrag hervor.
    Viele Grüße, Diana

  • Hallo Jessica,

    ein sehr informativer Artikel! Vor allem die Tipps zu konkreten Orten und Touren werde ich mir mal abspeichern 😉

    Habt ihr die Touren und Unterkünfte im Voraus gebucht, oder alles spontan vor Ort organisiert?

    Liebe Grüße
    Imke

    • Hey Imke,
      da wir in der Ferienzeit unterwegs waren haben wir fast alles im voraus gebucht und nur ein bisschen umdisponiert. Das war auch gut so, denn in den größeren Städten war es dann mit Unterkünften knapp und vor allem teuer.
      LG Jessica

  • Beeindruckende und vor allem wunderschöne Bilder! Ich kann einfach nicht verstehen, dass es immer noch Menschen gibt, die Jagd auf Tiere machen, die vom Aussterben bedroht sind…das ist so traurig. Schön beschrieben, das werde ich im Hinterkopf behalten! 🙂

  • Eindrückliche Bilder und Erlebnisse, die du da schilderst. Vor allem die Tour von Borneo Adventure klingt richtig gut. Seitdem ich früher als Kind immer Steve Irwin gesehen habe, möchte ich unbedingt mal Orang Utans sehen, das sind so faszinierende Tiere. Danke das du uns an deinen Beobachtungen teilhaben lässt 🙂

    Liebe Grüße,
    Lynn

  • Ein toller Artikel mit wunderschönen Fotos! Davon kann ich nie genug bekommen – ich habe eine Schwäche für Affen! <3 Es ist einfach unglaublich wie sie uns Menschen den Spiegel vorhalten. Manchmal denke ich, dass die wenigen Prozent Unterschiede in der DNA nichts sind auf das wir uns etwas einbilden sollten. Wundervolle Geschöpfe!
    Ich freue mich schon auf deine nächsten Borneo-Artikel 🙂

    • Vielen lieben Dank! Wahnsinn oder? Ich habe mich auch nicht fremd gefühlt sonder absolut gerührt. Da merkt man wirklich wie nah die Tiere uns stehen.

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