Kärnten – 10 Tipps zum Entspannen zwischen Bergen und karibischen Seen

 A n z e i g e 

Kärnten in Österreich ist nicht nur für sein fast mediterranes Klima und die Nähe zu Italien und Slowenien bekannt, sondern auch wegen der beeindruckenden und faszinierenden Natur. Zwischen türkisblauen Bergseen und den markanten Bergen kann man hier am Rande der Karnischen Alpen perfekt entspannen und die regionale Küche und Slow-Food-Mentalität kennen – und vielleicht sogar lieben – lernen.

Kurzurlaub in Kärnten – Entspannung zwischen Bergen und tiefblauen Seen

Citytrip nach Klagenfurt und an den Wörthersee

Eine eigene Strandpromenade, die engen verwinkelten Gassen der Altstadt und das schöne Klima verleihen Klagenfurt am Wörthersee – Österreichs südlichster Landeshauptstadt – fast ein mediterranes Flair. Perfekt für ein Wochenende, um die Akkus mal wieder ein wenig aufzuladen und einen Städtetrip mit der Natur zu verbinden.

In der historischen Altstadt und dem Stadtkern entspannt man hier bei einem Glas regionalen Wein aus Kärnten oder einem Espresso in der Sonne. Mit bis zu 2200 Sonnenstunden im Jahr ist Klagenfurt einer der sonnigsten Orte in Kärnten. Das merkt man auch an der Mentalität der Einwohner – so nette und entspannte Menschen habe ich selten getroffen.

Restauranttipp: Den wohl besten Tafelspitz in Kärnten oder auch ganz Österreich gibt es im Gasthaus im Landhaushof für rund 21€ gibt es den kaiserlichen Tafelspitz, der mit vielen verschiedenen Beilagen (Cremespinat, Rösterdäpfel, Apfelkren, Schnittlauchsauce, frischem Semmelkren) und einer himmlischen Rindsuppe mit Gemüse daherkommt.

Ein Abstecher zum karibischen Weissensee

Ist das schon die Karibik oder noch der Weissensee in Kärnten? Achtung, hier kann schnell Verwechslungsgefahr entstehen, denn der idyllische Weissensee besticht nicht nur mit seiner einzigartigen Farbe, sondern auch mit den vielen Wandermöglichkeiten rund um den See.

Eine gute Möglichkeit, die Gegend kennenzulernen, ist eine Schifffahrt auf dem Weissensee. Auf dem Sonnendeck der Schiffe der Weissensee Schifffahrt kann man die Seele baumeln lassen und die Natur und das türkisblaue Wasser genießen.

Hier und da sieht man immer wieder Kanufahrer und SUP-Paddler, während andere sich mit einer Angelrute im Ruderboot mitten im See entspannen und darauf warten, dass der Fisch endlich anbeißt. Immerhin gibt es im Weißensee 20 verschiedene Fischarten.

Im Sommer kann man hier ein erfrischendes Bad genießen denn die Wassertemperaturen sinken im Sommer oft nicht unter 25 Grad. Der Weissensee in Kärnten ist somit auch perfekt für ein Sommerabenteuer!

Wandern und Lift fahren im Nassfeld an der italienischen Grenze

Durchs Nassfeld zwischen den Karnischen Alpen und den Gailtaler Alpen führen mehr als 1000 km markierte Wanderwege auf einer Höhe von 600 bis 2800 m. Somit ist das Passgebiet nicht nur für Wintersportler interessant, sondern auch für jene die im Rest des Jahres Erholung in den Bergen suchen. Mit verschiedenen Liften geht es hoch in luftige Höhen. Den Berg runter kann man dann wandern oder auch wieder einen Lift nehmen.

Hier an der Grenze zu Italien und Slowenien ist auch die Kulinarik von sehr großer Bedeutung. Dem Besucher des Nassfelds erwartet also eine gelungene Mischung aus der Kärntner und italienischen Küche.

Als Teil der ersten Slow Food Region “Alpe Adria” wir Genuss hier ganz großgeschrieben. Denn in Kärnten kann man nicht nur gut essen und genießen, sondern auch hautnah miterleben, wie einzigartige Gerichte entstehen, Käse gemacht wird und auch Brot gebacken wird.

Slow Food Region – Genuss zwischen Alpe und Adria

Handwerkliche Herstellungsverfahren mit viel Liebe und der nötigen Zeit die verschiedene Produkte brauchen, sind hier in Kärnten das A und O. Nicht umsonst gibt es hier die weltweit erste Slow Food Travel Region zwischen Lesach,- Gail- und Gitschtal und dem Weissensee.

Den Geschmack und die Herkunft der Lebensmittel lernt man hier mit allen Sinnen kennen. Bei einem Kochkurs kann man selbst einmal Hand mit anlegen und spüren, woher die Leidenschaft der Produzenten für die Produkte hier kommt.

Bodenständiger Schmaus – Frigga kochen auf der Alm

Auf dem Nassfeld befinden sich viele gastronomische Angebote. Aber keines ist wohl herzlicher, authentischer und vor allem köstlicher als Plattner’s Alpenhotel. Auf 1600 Metern Höhe empfängt die Gastlichkeit der Familie Plattner jeden Besucher sofort.

Wer ein wenig Hand anlegen möchte, kann hier in die Welt der Slow Food und des Frigga Kochens eintauchen. Frigga kommt aus dem Friaul und heißt auf Italienisch Frico  – Gebackenes. Der Ursprung liegt im Handwerk der Holzknechte, die oft eine ganze Woche in den Bergen waren und sich selbst verpflegen mussten.

Hier mussten die Holzknechte auf unverderbliche Produkte zurückgreifen. Speck, Käse, Äpfel, Zwiebeln, Brot und Polentamehl waren die Hauptnahrungsmittel. Damals war die zubereitete Frigga ein “Arme-Leute-Essen”. Heute ist Frigga in aller Munde, in den Grenzregionen um Slowenien, Italien und natürlich auch Österreich.

Eine Kärntner Holzkneckt Frigga besteht aus Gailtaler Speck, der über offenem Feuer knusprig angebraten wird. Dazu kommen Kartoffeln und Zwiebeln. Über dem Feuer gegart wird am Ende reichlich Almkäse dazugegeben und das Gericht knusprig braun gebraten. Am Ende serviert man die Frigga mit Polenta oder Käse. Lecker!

Das Slow-Food-Erlebnis buchen: Einen Mini-Kochkurs und die Frigga Zubereitung auf der Alm kann hier gebucht werden.

Gailtaler Speck und eigene Produkte vom Schloss Lerchenhof 

Gailtaler Speck. Das ist der Stoff aus dem hier in der Alpe-Adria-Region viele Träume sind. Hierbei handelt es sich um patentierten, EU-geschützten Speck der eine rote Farbe und schneeweiße Fett hat. Original Gailtaler Speck darf nur im Gailtal hergestellt werden und weist einen mild-salzigen Räucher- und Fleischgeschmack auf, der leicht würzig ist.

Der originale Gailtaler Speck wird mit Qualitätssicherungsplomben gekennzeichnet. Die grüne Plombe bekommt ausschließlich Speck, der in bäuerlichen Familienbetrieben produziert wird.

Seit vielen Jahren wird im Schloss Lerchenhof in der eigenen Lerchenhof-Fleischerei herzhaften Speck-Raritäten und natürlich der Gailtaler Speck produziert.

In der Lerchenhof-Fleischerei sorgt der Fleischermeister Hans Georg Fercher für besondere Qualität. Frischfleisch für das Hotel & Restaurant im Schloss sowie Wurst- und Dauerwaren entstehen hier mit besonders viel Liebe und aus Meisterhand.

Da auf dem Lerchehof schon seit hunderten Jahren aktiv Landwirtschaft betrieben wird, kommt auch Weizen, Mais und Gerste direkt vom Hof. Auch Kräuter aus dem Kräutergarten und Äpfel der eigenen Apfelbäume werden im Schloss Lerchenhof verarbeitetet. Alle Köstlichkeiten können beim Frühstück im Hotel oder beim besuch im ersten und einzigen Null-Kilometer-Restaurant probiert werden – 90% der Speisen hier kommen aus dem Gailtal & Gitschtal.

Das Slow-Food-Erlebnis buchen: Wer tiefer in die Speckproduktion mit Verköstigung eintauchen will, kann hier das passende Erlebnis buchen.

Wie wird Ziegenkäse hergestellt? Zu Besuch auf dem Biohof Echt Kraß

Hier auf den Streuobstwiesen rund um den Biohof Echt Kraß, mäh-en die vielen Ziegen den naturbelassenen Boden des Areals besonders sorgfältig und präzise. Die Mischung aus saftigem Gras und den heruntergefallenen Birnen und Äpfeln macht die Milch der Tiere besonders wohlschmeckend. Schließlich werden auf dem Biohof verschiedenste Milchprodukte hergestellt. Von Frischkäse über Joghurt bis hin zu cremigem Camembert.

Nach gemeinsamem Rundgang über Weiden und Hof kann bei dieser Slow-Food-Erfahrung jeder Hand beim Melken anlegen. Die frische Milch wird dann in der eigenen Schaukäserei zu saisonalen Spezialitäten wie Cremejoghurt oder Frischkäsebällchen verarbeitet. Im eigenen Hoflanden werden dann auch noch viele andere Produkte verköstigt!

Das Slow-Food-Erlebnis buchen: Einmal selber Käse machen, das geht auf dem Biohof Echt Kraß in Hermagor. Das Erlebnis kann hier gebucht werden.

Gerichte mit handwerklichen Produkten – Der Bärenwirt in Hermagor

In der kleinen überschaubaren Innenstadt von Hermagor am Presseggersee im unteren Gailtal befindet sich das Restaurant Bärenwirt. Der Bärenwirt ist bis über die Stadtgrenzen für seine kulinarische Vielfalt und den starken Fokus auf regionale und handgemachte Produkte bekannt. Neben einem klassischen Wirtshausmenüs gibt es zudem auch eine wechselnde Karte, die begeistert.

Manuel Ressi betreibt gemeinsam mit seiner Frau Claudia das Lokal Bärenwirt und bietet neben regionaler und frischer Küche ein ganz besonderes Slow-Food-Erlebnis an. Hier im Bärenwirt kann man das Einkochen und Haltbarmachens von Lebensmitteln erlernen. So kannst du dir den Sommer im Glas und frische Früchte, Obst und Pilze das ganze Jahr konservieren.

Das Slow-Food-Erlebnis buchen: Einkochen ist keine Kunst aber dennoch der beste Weg um im ganzen Jahr das eigene Obst und Gemüse zu verzehren. Das Erlebnis kann hier gebucht werden.

Übernachtungstipp: Romantisch im Schloss Übernachten

Das Schloss Lerchenhof bezeichnet sich mit recht als Kulinarik Hotel und ein Ort für echte Genießer. Schließlich wird hier auch der vorher vorgestellte Gailtaler Speck und anderer Spezialitäten handwerklich produziert. Im 1848 erbauten Schloss kann man aber nicht nur herrschaftlich speisen, sondern auch genauso herrschaftlicher wohnen.

Nach einem erstklassigen Frühstück ist das Schloss Lerchenhof der perfekte Ausgangspunkt für Touren in die Umgebung. Vielleicht sogar mit dem Cabrio? Im Schloss Lerchenhof ist es nämlich möglich Cabriotouren zu machen und das auf den schönsten Cabrio- und Oldtimerstrecken in Kärnten, Friaul und Slowenien.

Das andere Carsharing – mit dem e-Auto durch die Region

FReD „Prima fürs Klima“ ist das 2017 gestartete innovative e-Carsharing-Konzept der im Gailtal, Lesachtal, Gitschtal und Weissensee. Aufgrund der sehr gut erreichbaren Standorte sind die Carsharing Fahrzeuge problemlos kombinierbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn.

Mit der FReD-App kann ganz einfach der Standort der Fahrzeuge ermittelt werden, mit der eingäbe von Zahlungsdaten und Führerschein kann man auch ganz fix das Auto ausleihen. Die Abrechnung erfolgt nach Stunden oder Tagen. Bis zu 160 Kilometer Reichweite haben die flotten Flitzer die eine nachhaltige Alternative zum normalen Auto sind.

Hast du Fragen zu den Sehenswürdigkeiten in Kärnten?

Alle Reisetipps und Sehenswürdigkeiten, habe ich nach einem Kurztrip nach Kärnten zusammengestellt. Solltest du Fragen haben, helfe ich dir gerne in den Kommentaren weiter.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit kaernten.at. Meine Meinung wird dadurch, wie immer, nicht beeinflusst. Ich berichte nur über Dinge, die ich wirklich von Herzen empfehlen kann.

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