California Love – Die Highlights meines Kalifornien Roadtrip

Meine Fotosammlung zur Fotoparade von Michael von Erkunde die Welt steht diesmal unter einem amerikanischen Stern. Im Oktober 2018 bin ich 15 Tage durch den Sunshine State Kalifornien gefahren und habe so einige tolle Schnappschüsse mitgebracht.

Die Kategorien der Fotoparade: Abstrakt, Aussicht, Krasse Sache, Landschaft, Rot und Tierisch. Allerdings habe ich mir noch ein paar extra Kategorien einfallen lassen: Lieblingsessen, City Flair, Relax, weltberühmte Motive, Herzenswunsch und unberührte Natur.

Auf meinem Roadtrip durch Kalifornien habe ich so einige schöne Ecken besucht. Startpunkt meiner Reise war San Francisco. Von da aus ging es weiter in den Yosemite Nationalpark und runter bis nach Los Angeles. Zurück nach San Francisco führte mich mein Weg über den Highway 1, an der malerischen Küste Kaliforniens entlang und über Santa Cruz.

California Love – Die Highlights meines Kalifornien Roadtrip

San Francisco und die Foodie Szene

San Francisco Sandwich
Für mich als Foodie ist mein Lieblingsessen auf Reisen eigentlich immer sehr simpel. In den USA stehe ich total auf leckere Sandwiches.

Eines kann ich dir sagen: San Francisco ist ein wahres Paradies für Foodies. An jeder Ecke gibt es tolle Restaurants und Cafés. Auf San Francisco habe ich mich vor meiner Reise am meisten gefreut. Jedoch bin ich mit San Francisco nicht so ganz warm geworden.

Trotzdem ist Frisco (so nennen es die Einheimischen) eine tolle Stadt und vor allem eine großartige Startpunkt für einen Roadtrip. Ich habe übrigens einen Food Guide für San Francisco geschrieben. Hier findest du alle meine liebsten Gerichte aus der City by the Bay: Essen in San Francisco – Meine 9 Liebsten Gerichte in der Golden City

Cable Car fahren – das macht Spaß

San Francisco Cable car
Das wirkliche City Flair erlebst du in San Francisco nicht auf den touristischen Märkten, sondern bei einer Fahrt mit einem der nostalgischen Cable Cars.

Auch wenn San Francisco nicht meine Nummer-Eins Stadt, ist war ich sehr begeistert von den Cable Cars. Ich dachte am Anfang immer das diese eine absolute Masche nur für Touristen sind. Die Cable Cars nutzen allerdings sehr viele Einheimische. Mit den kleinen süßen Wagen durch die Stadt fahren macht richtig Spaß. Irgendwie ist das, das richtige und echte San Francisco Feeling.

Alcatraz – ein Gefängnis der Superlative

Kalifornien San Francisco Alcatraz
Ja, Alcatraz war eine Krasse Sache. Hier auf dem Gelände wo tausende von Straftätern ihre Strafen abgesessen haben kann man nun das Gelände erkunden. Ein Muss für den San Francisco Besuch!

Wenn ich dir eine Sache nennen müsste die absolut außergewöhnlich und vor allem auch ungewöhnlich war, dann war es mein Besuch in Alcatraz. Alcatraz ist ein stillgelegtes Gefängnis vor San Francisco. Ich habe vorher viele Tipps bekommen und auch viel gelesen wie der Alcatraz Besuch zu etwas ganz besonderem wird.

Der Trick dabei war es die erste Fähre zu nehmen und direkt zum Gefängnis hoch zu laufen. Somit waren wir tatsächlich die ersten und in den ersten 10 Minuten faktisch alleine im inneren des Gefängisses. Die Tour durch den Zellenblock und über das Außengelände wird von einen sensationellen Audio Guide geleitet. Ein einzigartiges Erlebnis.

Sonnenuntergang am Tunnel View im Yosemite Nationalpark

Yosemite Nationapark Tunnel View Kalifornien
Also wenn dieser Sonnenuntergang am Tunnel View im Yosemite Valley nicht der Inbegriff von Rot ist, dann weiß ich auch nicht.

Weiter führte mich meiner Reise von San Francisco in den Yosemite Nationalpark. In San Francisco habe ich bei circa 25° und strahlendem Sonnenschein geschwitzt wie ein Weltmeister. An den Sonnenstunden hat sich im Yosemite nichts geändert allerdings hat der Tag hier mit Minusgraden angefangen.

Mein absolutes Highlight war der Sonnenuntergang am Tunnel View. Diesen habe ich mehr oder weniger aus Zufall gesehen denn ich bin genau zum Sonnenuntergang in den Nationalpark gefahren. So war ich einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Unberührte Natur und Orte zum Nachdenken

Kalifornien Yosemite Nationalpark
Mache Orte regen einfach dazu an einen Gang runterzuschütten und einfach mal zu relaxen. Hier zu sehen, der Tenaya Lake im Yosemite Nationalpark.

Zwei Tage lang war ich im Yosemite Nationalpark unterwegs und ich habe gemerkt, dass meine Reisezeit im Oktober eine absolute Nebensaison war. An vielen Stellen war ich alleine oder auf manchen Wegen nur mit wenigen Menschen unterwegs. Besonders gut gefallen hat mir die wunderbare Landschaft, vorbei ging es also an Felsformationen, durch Wälder und an Flüssen entlang.

Yosemite Nationalpark – grandiose Aussichten

Kalifornien Yosemite Nationalpark Glacier point
Aussicht auf den Overhanging Rock am Glacier Point im Yosemite Nationalpark.

Bevor jetzt Panik aufkomm: Das auf dem Foto bin nicht ich. Ich hätte mich das gar nicht getraut. Allerdings haben sich einige Mutige gefunden die diesen Ausblick aus dieser Perspektive genossen haben. Ein Foto war es alle Mal wert vor allem weil es so malerisch aussieht.

Das Yosemite Valley – Natur pur

Kalifornien Yosemite Valley Merced River
Die Landschaft im Yosemite Valley ist traumhaft und könnte auch aus einer Filmkulisse stammen. Der Merced River durchschlängelt das Valley.

Und wo wir gerade schon beim Thema wandelbar waren, gibt es hier noch mal eine schöne Landschaft die sich so sehr von allen anderen unterscheidet. Dieses Foto ist im Yosemite Valley entstanden hier fließt der Merced River durch die Gebirgsschlucht. Das Valley ist der tiefste Punkt des Nationalparks und besitzt eine komplett andere Vegetation. Hier treiben sich übrigens auch die berühmt berüchtigten Bären herum.

Hollywood und der Walk of Fame

Kalifornien Hollywood Los Angeles Walk of fame
Abstrakt und unerwartet: Das ich mal in Hollywood lande, hätte ich nicht gedacht, aber trotzdem irgendwie immer gehofft.

L.A. Baby! Los Angeles stand gar nicht auf meinem Plan. Viele haben gesagt, dass ich nicht nach L.A. fahren solle. Die Stadt sei dreckig langweilig und super touristisch. Irgendwie habe ich im Yosemite Nationalpark aber trotzdem über L.A. nachgedacht und mir gedacht, dass ich mir selber ein Bild machen muss.

Kurzerhand habe ich L.A. in meine Route eingebaut und habe es definitiv nicht bereut. Ich bin ein absoluter Film und Oscar-Fan. Ich schaue mir unheimlich gerne Filme im Kino an und wage mich natürlich auch an ältere Schinken.

Somit war es für mich ein Paradies den Walk of Fame zu erkunden. Einfach nur schön und außergewöhnlich. Zwischen den ganzen Sternen habe ich mich (ein klitzekleines bisschen) wie ein Star gefühlt.

Los Angeles, du bist wunderbar!

Kalifornien Hollywood Los Angeles
Los Angeles strotzt so vor weltberühmten Motiven, dass man gar nicht weiß was man am zuerst fotografieren soll. Am schönsten ist aber diese Aussicht auf das Hollywood Sign.

Los Angeles hat mich irgendwie gepackt. An jeder Ecke eine Kulisse wie im Film oder den Serien die ich schaue. Natürlich ist der Tourismus und vor allem unzählige Touren zu den Anwesen der Häuser der Stars hier präsent. Allerdings finde ich sowas sollte man auch mal mit einem Zwinkern im Auge sehen.

Wizarding World of Harry Potter – Kann es Liebe sein?

Kalifornien Hollywood Universal Studios
Mein Herzenswunsch ist es schon lange die Wizarding World of Harry Potter zu sehen. Was ein Glück das ich dieses Abenteuer mit meinem ungeplanten Abstecher nach LA verbinden konnte.

Ich habe es mir lange (wirklich lange) gewünscht. Irgendwann wollte ich die Wizarding World of Harry Potter sehen. Das ist ein Teil der Universal Studios in Hollywood. Klar, dass ich mir diesen Traum auch erfüllte. Ich habe an Butterbier geschlürft, bin mit Hippogreifen geflogen, Ollivander dabei zugesehen wie er Zauberstäbe herstellt und bin fast in den Hogwarts Express gestiegen.

Dieser Bereich in den Universal Studios ist ein Muss für jeden Harry Potter Fan. Zwar ist der Eintritt in den Park ein kleines Vermögen. Aber was solls. Solange ich noch auf meinen Brief aus Hogwarts warte, war ich wenigstens schon mal in Hogsmeade unterwegs.

Der Highway 1 und die Bixby Bridge

Roadtrip Kalifornien Highway 1 Bixby Bridge
Lieblingsbild: Bewusst ist dieses Bild vom Highway 1 und der Bixby Bridge nicht viel bearbeitet. Denn so ist hier eben die raue Natur. Etwas diesig aber trotzdem atemberaubend.

Nach LA habe ich halt in Santa Barbara gemacht und 2 Tage entspannt. Nun war es Zeit für das Highlight des Roadtrips: Eine Fahrt über den berühmten Highway 1. Und was soll ich mehr sagen außer: Wow. Eine Strasse der Superlative und nicht umsonst ein so genannter National Scenic Byway.

Anhalten kann man hier an vielen verschiedenen Stellen. Manchmal saß ich keine 10 Minuten im Auto, bis ich wieder rechts ranfahren musste. Am besten hat mir die Bixby Bridge gefallen. Der Inbegriff für das amerikanische Freiheitsgefühl.

See Elefanten in San Simeon

Kalifornien Highway 1 San Simeon See Elefanten
Tierisch entspannt im Sand, sind diese Seeelefanten am Strand von San Simeon in Kalifornien.

Ich würde übrigens auch unheimlich gerne ein See Elefant sein. Die süßen Kerlchen liegen nämlich den ganzen Tag auf der faulen und fetten Haut. Zwischendurch wird mal gegrunzt oder sich mit etwas Sand beworfen. Wird es dann zu warm, geht es für eine kleine Abkühlung ins Wasser.

Sehen kann man hunderte von diesen Tieren in San Simeon, das liegt am Cabrillo Highway. Dieser wiederum geht in den Highway 1 über.

Der Highway 1 und die malerischen Kulissen

Kalifornien Highway 1 Big Sur
Unberührte Natur gibt es am Highway 1 wie Sand am Meer. Hier wird die Natur geschützt und das staunen aus der ferne ist einfach nur schön.

Immer wieder trifft man am Highway 1 auf Ecken, die scheinen als wären sie aus einer anderen Welt. Es ist schön, dass der Tourismus hier nicht einfällt. Denn viele Laufwege abseits des Highway 1 sind nicht zugänglich und können ergo auch nicht zerstört oder zugemüllt werden.

Meine anderen Beiträge zur Fotoparade

Nachdem du jetzt so viele Impressionen und Empfehlungen von mir erhalten hast, möchte ich natürlich auch wissen, welches deine absoluten Lieblingsfotos sind. Hinterlasse mir doch einen Link im Kommentar, damit ich auch ein bisschen träumen und staunen kann.

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