Authentische Spagehtti Carbonara - Rezept aus Italien

Meine 9 liebsten Rezepte aus Italien – eine Portion Dolce Vita auf deinem Teller

Jeder von uns kennt die italienische Küche und ihre Vielfalt. Pizza, Pasta, Antipasti sind uns allen ein Begriff. Rezepte aus Italien erfreuen sich auch bei uns sehr großer Beliebtheit und regen zum Nachkochen an, um sich italienisches Flair in unsere Wohnzimmer zu holen. Bekannt ist außerdem, dass Essen in Italien einen hohen Stellenwert hat.

Die Familie kommt dabei zusammen, je mehr Personen umso besser und es wird lautstark über alles und jeden geredet. Die Gerichte werden aus vielen gesunden Nahrungsmitteln wie Gemüse, Fisch, frischen Kräutern und Olivenöl nach traditionellen Rezepten aus Italien hergestellt.

Klassisch beginnt Essen in Italien mit mehreren kleinen Vorspeisen, den Antipasti, danach folgen zwei Hauptgänge, wovon der erste meist aus Pasta besteht, während der zweite Gang Fleisch- oder Fischgerichte beinhaltet. Abgerundet wird ein reichhaltiges italienisches Menü mit Dolci, den Nachspeisen.

Im Folgenden möchten wir Dir leckere Rezepte aus Italien vorstellen, die Dich beim Nachkochen in Urlaubsstimmung versetzen und Bella Italia zu Dir nach Hause bringen sollen.

Einfach und Geschmacksintensiv – Nudeln mit Salsiccia und Sahne

Wenn es schnell gehen soll, ist Pasta in jeglicher Form ein ideales Gericht. Bei Nudeln mit Salsiccia handelt es sich um ein klassisches italienisches Gericht, das rasch zubereitet ist.

Eine Salsiccia ist eine grobkörnige Wurst, die je nach Region aus unterschiedlichen Fleischarten und Gewürzen hergestellt wird. Am verbreitesten ist die Zubereitung mit Schweinefleisch. In den Abruzzen wird auch Leber und Honig verwendet, während in Marken Salsicce auch aus Wildschwein hergestellt werden. Das ganze Jahr über werden die würzigen Würste von den Italienern konsumiert, ob zum Grillen oder Braten, aber auch in Sandwiches, Aufläufen oder so wie hier als Einlage für Pastasoßen.

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Hol dir den Sommer ins Haus – Melanzane Ripiene

Ursprünglich wurden gefüllte Melanzane hauptsächlich von der spanischen Landbevölkerung zubereitet. Jede Region hat ihr eigenes Rezept je nach regional-typischen Produkten. Die Zubereitung von gefüllten Melanzane gehört in Italien zur Familientradition. Als Vorspeise oder Hauptgericht schmeckten sie sowohl warm als auch kalt.

Vom Norden bis zum Süden fällt die Füllung anders aus. Mal ist es Fleisch, dann wieder Nudeln, Reis oder eine weitere Gemüsesorte. Es gibt auch Varianten mit Stockfisch, Kartoffeln oder Ricotta. Alle haben gemeinsam, dass die Auberginen vor dem Füllen gekocht werden und das danach entnommene Fruchtfleisch, aber auch die Auberginen-Hälften gesalzen werden müssen, um einem bitteren Geschmack vorzubeugen.

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Ligurische Spezialität – Focaccia

Focaccia wird in Italien gerne als eigenständige Zwischenmahlzeit angeboten. Ursprünglich wurde es zum Frühstück zubereitet und wird eher nicht als Beilage wie Weißbrot serviert. Das Originalrezept stammt aus Ligurien, genauer aus Genua. Es handelt sich um eine Art Fladenbrot aus Hefeteig, welches vor dem Backen mit Salz und Olivenöl bestrichen wird. Bereits die alten Römer kannten Focaccia und es wird oft als Urtyp der heutigen Pizza angesehen.

So wie der Belag der Pizza variiert, variiert auch die Herstellung je nach Region. In Neapel zum Beispiel wird das Focaccia nicht flach ausgerollt, sondern zu einem Ring geformt und in Venedig bekommt man auch eine süße Variante. In meinem Rezept möchte ich dir eine Variante mit getrockneten Tomaten vorstellen.

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Italien pur – Risotto mit Ziegenkäse und Spinat von Jamie Oliver

Hol dir Italien auf den Teller – am besten geht das mit einem Risotto. Dabei handelt es sich um ein Breigericht aus Reis, welches seinen Ursprung in Norditalien hat, da der Reisanbau in der Renaissance in der Poebene etabliert wurde. Es gibt natürlich auch bei diesem Gericht zahlreiche Varianten, alle jedoch haben gemeinsam, dass Mittelkornreis sowie Zwiebeln in Öl angedünstet werden und danach in Suppe so lange kochen bis eine sämige Masse entsteht, die Reiskörner jedoch noch Biss haben.

Je nach Rezept kommen noch weiter Zutaten wie Pilze, Meeresfrüchte, Wein oder Parmesan hinzu. Alle Rezepte haben aber noch etwas gemeinsam, die Zubereitung eines Risottos braucht Zeit und Zeit verbringen die Italiener gerne in der Küche, daher hier ein Rezept von Jamie Oliver, welches helfen soll Zeit zu sparen.

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Risotto Spinat Ziegenkäse

Wie von Mamma – Gnocchi selbstgemacht mit schneller Gorgonzolasoße

Gnocchi sind die Knödel Italiens. Sie bestehen klassisch aus Kartoffelteig und einfachen Gewürzen. In der Toskana werden sie auch mit Ricotta und Kräutern hergestellt. Bei Gnocchi alla Romana kommt neben Mehl noch Gries hinzu. Beim Teig kommt es darauf an, dass er so trocken wie möglich ist, damit luftige Klöschen entstehen ohne, dass diese beim Kochen zerfallen. Wichtig ist auch die Wahl der Kartoffelsorte. Mehlige sind gegenüber festkochenden vorzuziehen da sie über einen höheren Stärkegehalt verfügen. Unbedingt alte Kartoffel verwenden, denn deren Wassergehalt ist niedriger als bei Heurigen.

Um die Soße besser aufnehmen zu können, werden die geschnittenen Teigstücke über ein Gnocchibrett (rigagnocchi) gerollt, wodurch gleichmäßige Rillen entstehen. Statt dem Brett wird oftmals auch eine langzinkige mit Gabel verwendet gegen die die Stücke gedrückt werden. Serviert werden Gnocchi mit unterschiedlichen Soßen. Schnell und einfach geht eine schnelle Gorgonzolasoße mit Sahne und Kräutern.

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Gnocchi Gorgonzola Sauce

Der Klassiker aus Italien – Original Tiramisu

Tiramisu gehört wie Prosecco zum Dolce Vita Italiens und ist gern gesehenes Dessert. Echtes Tiramisu erkennt man an seiner luftigen gelben Creme, weichen Löffelbiskuits, Kaffeegeschmack und einem Hauch von Alkohol. Durch das Kakaopulver kommt noch eine zarte Süße hinzu, womit bitter und süß perfekt abgestimmt sind. Übersetzt bedeutet Tiramisu „zieh mich hoch“ und stammt aus der Region Venetien, da ein Gast nach dem Genuss dieses Desserts meinte, es habe ihn wieder „hochgezogen“, woraufhin der Wirt der süß/herben Kreation diesen Namen gab.

Für ein traditionell originales Tiramisu wird Eigelb verwendet, welches auch für die gelbe Farbe, den gehaltvollen Geschmack und in Kombination mit Mascarpone für die feste Textur sorgt. Zum Überträufeln der Löffelbiskuits wird kalter mit Alkohol (Marsala, Amaretto oder Weinbrand) angereicherter Espresso verwendet. Zu mehreren Ebenen aufgeschichtet muss das beliebte Dessert über mehrere Stunden kühlgestellt werden um an Festigkeit zu gewinnen. Das Kakaopulver wird erst kurz vor dem Servieren auf die oberste Cremeschicht großzügig aufgetragen.

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tiramisu dessert italien

Pasta vom Feinsten – Spaghetti Carbonara Original italienisch

Die Legende besagt, dass die Entstehung dieses Gerichts auf die im Apennin beheimateten Köhler/Kohlenhändler (Carbonari) zurückzuführen ist. Diese sollen sich in ihren Pausen Nudeln mit einer einfachen Soße aus Speck und geriebenen Käse zubereitet haben. Heute wird alla Carbonara dem Latium, also jener Region rund um Rom zugesprochen, da nach dem zweiten Weltkrieg die Alliierten nach der Einnahme Roms ihre Speck- und Eipulver-Rationen in italienischen Küchen verarbeiten ließen.

Eine original italienische Carbonara kommt ohne Sahne aus und die Ei-Käse-Mischung darf lediglich erwärmt, aber niemals gekocht werden.

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Authentische Spagehtti Carbonara - Rezept aus Italien

Mit nur sechs Zutaten zum italienischen Genuss – Tortellini Salat

Überall beliebt und bekannt sind Tortellini, gefüllte Teigtaschen, die der Legende nach aus Bologna stammen sollen. Traditionell sind sie mit einer Mischung aus Schweinefleisch, Parmaschinken, Parmesan, Eiern, Mortadella und Muskatnuss gefüllt und werden klassisch in Hühnerbrühe oder einer Sahnesoße serviert.

Ein Tortellini-Salat ist schnell zubereitet und passt perfekt zu einem Picknick. Bei diesem Rezept werden fruchtige, getrocknete Tomaten mit Pinienkernen, duftendem Basilikum und cremigen Mozzarella kombiniert. Rezept

Frische Kräuter und ein Hauch von Süße – Tomatensoße mit Hackfleisch und Kräutern

Die italienische Küche kommt nicht ohne Tomaten aus, daher wird Pasta gerne mit einer Tomatensoße serviert. Gerne wird diese mit Hackfleisch und Kräutern angereichert, damit das typisch italienische Ragú entsteht, welches auch bei uns sehr beliebt ist. Natürlich dürfen Kräuter wie Oregano, Basilikum und Thymian nicht fehlen.

Oregano besticht durch seinen würzigen, fein herben Geschmack, der durch die Wärme und Sonne der Mittelmeerregionen intensiviert wird. Basilikum gilt als Multitalent, da es mit seinem frischen, leicht scharfen Geschmack zu fast allen Speisen passt, wodurch es zum beliebtesten Gewürz der Italiener gehört. Thymian wiederum verfügt über einen frischen, aromatischen Geschmack und starke Würzkraft. Getrocknet ist er intensiver, daher vorsichtig dosieren.

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