Original Pad Thai Rezept – der authentische thailändische Klassiker

Pad Thai ist für mich ein Sehnsuchtsessen, dass ich gerne während meiner Asienreisen esse. Auch außerhalb Thailands. Ich bin ein großer Fan von diesem einfachen Street Food. Ich habe Pad Thai bereits bei einem Kochkurs in Chiang Mai gekocht. Und ich kann jedem empfehlen, beim Thailand Besuch einen Kochkurs zu machen.

Pad Thai ist das typische Street Food: An jeder Straßenecke bekommt man in Thailand diese leckere Köstlichkeit. Dabei ist das Rezept so einfach und vor allem auch so einfach zu Hause nachzumachen.

Original Pad Thai Rezept aus Thailand

Zutaten: Was brauchst du für das echte Pad Thai?

Es bedarf für die Zubereitung einen Gang in den Asialaden, denn einige Zutaten bekommt man nicht im normalen Supermarkt. Tamerindenpaste, Shrimppaste, Palmzucker und Reisnudeln sind nicht einfach zu bekommen.

Am besten macht man die Soße für das Pad Thai, die das Herz des Gerichtes ist, auch selber. Zwar gibt es auch fertige Pad Thai Soßen zu kaufen, allerdings enthalten diese meist mehr Füllstoffe als vernünftige Zutaten. Sollte es dennoch eine fertige Soße sein, dann unbedingt auf einen hohen Anteil an Tamarinden und Fischsoße achten. Eine echte Pad Thai Soße besteht aus Tamarindenpaste, Palmzucker und Fischsoße.

Zudem brauchst du noch Schnittknoblauch, Schalotten, Tofu, Eier, eingelegter Rettich (kann auch weggelassen werden) und Mungobohnensprossen. Als Würzzutaten: Erdnüsse, Chiliflocken, Limetten und braunen Zucker.

Pad Thai ist ein Gericht, welches schnell zubereitet werden kann. Lediglich die Vorbereitung der einzelnen Zutaten braucht circa 20 Minuten. Zum Kochen sollte alles bereits vorbereitet sein denn beim Braten mit dem Wok muss es schnell gehen. Ratz fatz hast du dann also ein leckeres Gericht auf dem Teller, dass garantiert nach Urlaub schmeckt.

Das wird dich auch interessieren:  Kochkurs in Kuching - Kochen wie die Dayak

In den verschiedenen Regionen in Thailand variiert das Rezept für Pad Thai natürlich, lediglich die Gewichtung der Zutaten oder der fleischigen Komponenten ändern sich hier etwas.

Original Pad Thai Rezept aus Thailand

Die fünf goldenen Regeln für das perfekte Pad Thai

  1. Die Reisnudeln müssen unbedingt in heißem Wasser (so warm, dass man grade noch einen Finger reinhalten kann) eingeweicht werden und für circa 20 Minuten ziehen (auf die Anweisung auf der Verpackung achten). Sind sie zu kurz im warmen Wasser, werden sie beim Kochen nicht richtig gar. Sind sie allerdings zu lange im Wasser werden sie gummiartig und zäh.
  2. Auch wenn viele Rezepte vorschreiben das Knoblauch in das Pad Thai soll, gehört er nicht hinein. Pad Thai hat in der Tat eine leichte Knoblauchnote, allerdings kommt dieser Geschmack vom asiatischen Schnittknoblauch.
  3. In das traditionelle Pad Thai gehört Tofu. Hierbei musst du unbedingt eine schnittfeste Variante wählen, die wenig Luftblasen hat. Dadurch fällt der Tofu beim Braten nicht so schnell auseinander. Von geräucherten Tofu oder Seidentofu solltest du Abstand nehmen, denn dieser bringt nicht den gewünschten Geschmack. Wer kein Tofu mag kann natürlich auch Shrimps oder Hühnchen mit ins Pad Thai geben.
  4. Eine weitere Zutat die nicht ins Pad Thai gehört ist Sojasoße. Klassischerweise nimmt man zum würzen Fischsoße. Lass dich nicht von dem strengen und fischigen Geruch abschrecken der verfliegt beim kochen und rundet das Gericht perfekt ab. Vegetarier oder Veganer können auch Mushroom Soße als Ersatz nehmen.
  5. Würzzutaten, wie Palmzucker, Chilischoten, Limette und geröstete Erdnüsse gehören auf jeden Fall zum perfekten Pad Thai. Diese Zutaten gehören auf den Tisch. So kann jeder das Pad Thai so würzen und abschmecken, wie er es am liebsten mag. Ich mag es gerne sehr säuerlich und scharf.

Original Pad Thai Rezept aus Thailand

Zutaten original Pad Thai (ergibt 2 Portionen)

  • 200 g dünne Reisnudeln
  • 2 Eier
  • 150 g Tofu fest
  • 4 Stängel Schnittknoblauch
  • 200 g Mungobohnensprossen
  • 2 Esslöffel eingelegter Rettich
  • 2 Schalotten
  • 6 Esslöffel Öl zum Braten
  • 6 Esslöffel Wasser
  • 4-5 Esslöffel Pad Thai Sauce
  • Limette, Erdnüsse, Chilipulver und Palmzucker zum Abschmecken
Das wird dich auch interessieren:  Zürich Geheimtipps - Insidertipps, Essen und Übernachten in Zürich

Zutaten & Zubereitung Pad Thai Soße:

  • 65 g Tamarinden-Paste
  • 2 Esslöffel Fischsauce
  • 50 g braunen Zucker, besser Palmzucker

Die Zubereitung der Pad Thai Sauce ist einfach. Gib alle Zutaten in einen kleinen Topf und lasse es für etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Abgefüllt hält sich die Soße auch ca. eine Woche im Kühlschrank.

Zubereitung von Pad Thai:

  1. Die Nudeln weichst du mit warmen (nicht kochendem) Wasser ein.
  2. Hacke die Schalotte und den Rettich. Die Sprossen werden halbiert, wenn diese sehr groß sind. Schneide den Schnittknoblauch in 0,5 cm große Stücke (nur den unteren Teil). Den Tofu in kleine Würfel schneiden.
  3. Erhitze zwei Esslöffel Öl im Wok und füge dann die Schalotte hinzu und schwitze sie kurz an. Dann gib die Nudeln hinzu inklusive 6 EL Wasser und lasse diese ein paar Minuten kochen. Die Nudeln an die Seite schieben.
  4. Gib einen weiteren Löffel Öl in den Wok und brate den Rettich und den Tofu an. Mische die Nudeln dazu und brate alles zusammen. Gib die Pad Thai Sauce in den Wok. Rühre und pass auf, dass die Nudeln nicht verklumpen. Schiebe die Nudeln wieder an die Seite des Woks.
  5. Gib den Rest des Öls zusammen mit den Eiern in den Wok. Rühre bis es fast durch ist. Mische die Nudeln mit dem Ei und gib zum Schluss die Sprossen und den Schnittknoblauch dazu.
  6. Richte das Pad Thai auf einem Teller an.
  7. Zum Abschmecken reichst du Limettenschnitze, Chilipulver, gehackte Erdnüsse und Palmzucker.

Bist du auch ein Pad Thai Fan? Wenn das Rezept ausprobiert hast, dann schreibe mir doch wie es war!

1 Kommentar

  • Hi Jessica,

    beim Lesen des Rezeptes ist mir schon das Wasser im Mund zusammen gelaufen 😉

    Ende März sind wir endlich mal wieder in Thailand. Und ich weiß schon, was ich als erstes Essen möchte: natürlich ein köstliches Pad Thai!

    Liebe Grüße
    Sandra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.